Statistik

Oberhausener verdienen im Schnitt immer mehr Geld

Das jährliche Einkommen der Oberhausener ist in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen.

Das jährliche Einkommen der Oberhausener ist in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen.

Foto: Arno Burgi / dpa

Oberhausen.  Das verfügbare Jahreseinkommen steigt seit Jahren an. Im Vergleich alller NRW-Städte und Gemeinden rangiert Oberhausen dennoch ganz weit unten.

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Die Menschen in Oberhausen verdienen im Schnitt mehr Geld – und sie haben auch nach dem Abzug von Steuern und Sozialleistungen effektiv mehr Geld im Portemonnaie, um es ausgeben zu können. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Landesamtes IT.NRW hervor.

Rein rechnerisch verfügte jeder Oberhausener im Jahr 2017 über ein Jahresgehalt von exakt 21.347 Euro. Vier Jahre zuvor, im Jahr 2013, lag die Summe noch deutlich unter 20.000 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr 2016 ist das Jahresgehalt um knapp vier Prozent angestiegen.

Spitzenreiter: Attendorn im Kreis Olpe

Auch das verfügbare Einkommen ist gestiegen – mit 3,2 Prozent aber nicht ganz so deutlich wie das sogenannte Primäreinkommen. Im Schnitt konnte jeder Oberhausener im Jahr 2017 auf 18.578 Euro verfügen.

Trotz der Steigerung rangiert Oberhausen damit ganz unten in der Rangliste aller NRW-Städte und Gemeinden. Legt man die Höhe des verfügbaren Einkommens zugrunde, landet Oberhausen auf Platz 380 – von 396. Auf den letzten Plätzen landeten Kranenburg im Kreis Kleve mit 16.684 Euro und Gelsenkirchen mit 16.312 Euro. Spitzenreiter: Attendorn im Kreis Olpe mit einem verfügbaren Jahreseinkommen von 39.062 Euro.

In Oberhausens direkter Nachbarschaft ist die Lage unterschiedlich: In Mülheim lag das verfügbare Durchschnittseinkommen mit 23.139 Euro höher als in Oberhausen, ebenso in Dinslaken mit 22.479 Euro, Bottrop (20.32 Euro) und Essen (20.316 Euro). In Duisburg lag es bei 17.049 Euro.

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