Umweltschutz

Oberhausener Schulen sollen künftig mehr Energie sparen

Schulen sollen künftig sparsamer mit Strom, Wasser und Heizungswärme umgehen. Deshalb will die Politik nun Energiepläne aufstellen lassen.

Foto: Volker Schlichting

Schulen sollen künftig sparsamer mit Strom, Wasser und Heizungswärme umgehen. Deshalb will die Politik nun Energiepläne aufstellen lassen. Foto: Volker Schlichting

Oberhausen.  Nach Willen der Politik soll die Stadt Oberhausen künftig für jede Schule ermitteln, wie viel Wasser, Strom und Heizenergie verbraucht wird.

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Jede einzelne Oberhausener Schule erhält künftig eine Aufstellung ihres Energieverbrauchs und der -kosten. Auf dieser Grundlage sollen Pläne erstellt werden, wie man künftig besser Strom- und Heizkosten einsparen kann. Diesen Auftrag erteilte der am gestrigen Mittwoch tagende Schulausschuss der Stadtverwaltung einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg.

Beantragt hatte diesen Beschluss zur Energieeinsparung die Oberhausener CDU-Fraktion. Die sogenannten Energiepläne sollen eine Verhaltensänderung der Schüler und Lehrer bewirken. SPD-Schulpolitikerin Kirsten Oberste-Kleinbeck wies auf ein früheres ähnliches Programm hin, das Oberhausener Schulen belohnte, wenn sie weniger Energie benötigten als bisher. Die Hälfte der Einsparungen durften die Schulen selbst verwenden.

Zunächst wird die Stadtverwaltung nun die Energiekosten für die Jahre 2015 und 2016 aufstellen. Dabei sind folgende Daten zu berücksichtigen: Stromverbrauch und -kosten, Heizenergieverbrauch und -kosten sowie Wasserverbrauch und -kosten. Ergänzt werden diese Daten durch Baujahr des Gebäudes, Fläche, Baujahr der Gebäudetechnik, baulichen Zustand, bisherige und geplante Sanierungen, die CO²-Bilanz sowie die Angabe, ob ein Energieausweis vorliegt.

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