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Oberhausener Polizei stellt mehr Mitarbeiter ein

Durch die personelle Unterstützung können sich die Polizisten in der Leitstelle wieder intensiver ihrer eigentlichen Arbeit widmen.

Foto: Fabian Strauch

Durch die personelle Unterstützung können sich die Polizisten in der Leitstelle wieder intensiver ihrer eigentlichen Arbeit widmen. Foto: Fabian Strauch

OBERHAUSEN.   So können sich die Beamten mehr um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern. Neue Sachbearbeiter für Pressestelle, Liegenschaften oder Hausservice

Damit sich die Polizisten wieder mehr und intensiver um ihre eigentlichen Aufgaben – die Sicherheit der Bürger und die Aufklärung von Verbrechen – kümmern können, stellt die Oberhausener Wache mehr Regierungsbeschäftigte zur Unterstützung zum Beispiel in der Verwaltung ein. Die Entlastung für die Polizeibeamten sei durchaus spürbar, erklärt Maik Podlech, Leiter der Polizeipressestelle.

Der Redaktion fielen einige Stellenausschreibungen in diesem Jahr auf. Derzeit sucht die Oberhausener Polizei einen Liegenschaftsmanager. Diese Aufgabe nehme derzeit ein Polizeivollzugsbeamter wahr, der eigentlich für die Leitstelle zuständig ist. Wird nun ein Liegenschaftsmanager gefunden, kann der Beamte sich wieder verstärkt seiner eigentlichen Arbeit in der Leitstelle widmen, erklärt Podlech.

400 Stellen für ganz NRW

Insgesamt hat die Oberhausener Polizei im vergangenen Jahr sechs solcher Stellen bewilligt bekommen, in diesem Jahr sind es fünf. Landesweit haben die Kreispolizeibehörden in NRW im vergangenen Jahr 100 Stellen genehmigt bekommen, in diesem Jahr handelt es sich NRW-weit um 400 Stellen. Bis zum Jahr 2022 sollen weitere 2000 Regierungsbeschäftigte eingestellt werden, erklärt Maik Podlech auf Anfrage der Redaktion.

Auch seine Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat Verstärkung erhalten. Eine Journalistin unterstützt seit kurzem als Sachbearbeiterin die Polizei-Pressestelle, schreibt Pressemitteilung oder hilft bei der Organisation von Veranstaltungen wie Sicherheitskonferenzen. Außerdem ist der Hausmeister-Posten neu besetzt und ein Technischer Sicherheitsberater gefunden worden.

Auch im Geschäftszimmer der Kommissariate werde demnächst Verstärkung gesucht, erklärt Podlech. Zu den Aufgaben dieser Mitarbeiter gehöre zum Beispiel, Telefonate anzunehmen oder Zeugen zu empfangen. Die Polizeibeamten könnten sich dann wieder auf ihre Vernehmungen konzentrieren.

Bei der Oberhausener Polizeibehörde sind rund 500 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind mehr als 60 Regierungsbeschäftigte. Sie sind nicht verbeamtet, sind aber wie die Polizisten selbst beim Land NRW angestellt.

70 Bewerbungen pro Stelle

Die Polizei scheint ein gefragter Arbeitgeber zu sein, auf die bisherigen Stellenangebote gab es nach Auskunft von Podlech durchschnittlich 70 Bewerbungen. Die Bewerber müssen neben einer fachlichen Qualifikation ein Führungszeugnis und eine Erklärung zur Verschwiegenheit abgeben. Werden weitere Kenntnisse erforderlich, werden die Regierungsbeschäftigten fortgebildet.

>>> BEZAHLUNG NACH DEM TARIFVERTRAG DER LÄNDER

Die Bewerbungsfrist für den „Sachbearbeiter Liegenschaftsmanagement“ bei der Oberhausener Polizei in Vollzeit (39,83 Stunden pro Woche) endet am 27. Juni. Laut Stellenausschreibung wird dieser Sachbearbeiter nach Entgeltgruppe neun des Tarifvertrags der Länder bezahlt. Das entspricht rund 3000 Euro.

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