Standort-Wechsel

Oberhausener Katholikenrat bedauert Wegzug der Jugendkirche

Die Jugendkirche Tabgha zieht von Oberhausen nach Duisburg. Das hat das Bistum Essen entschieden.

Die Jugendkirche Tabgha zieht von Oberhausen nach Duisburg. Das hat das Bistum Essen entschieden.

Foto: Fabian Strauch

Oberhausen.   Das Bistum Essen hat entschieden: Die Oberhausener Jugendkirche Tabgha zieht nach Duisburg um. Der Katholikenrat ist enttäuscht und traurig.

Der Oberhausener Katholikenrat hat den Wegzug der ältesten deutschen Jugendkirche Tabgha von Buschhausen nach Duisburg bedauert.

„Wir haben die Entscheidung mit Enttäuschung und Traurigkeit zur Kenntnis genommen“, schreibt Katholikenratsvorsitzender Thomas Gäng. „Damit verlieren wir eine Einrichtung, die es geschafft hat, Jugendlichen in besonderer Weise den Zugang zum Glauben zu ermöglichen. Trotz größter Anstrengungen ist es uns leider nicht gelungen, eine andere Entscheidung zu erreichen.“

Oberhausen habe sich mit drei Standorten, einem solidarischen Finanzkonzept der Pfarreien und finanziellen Zugeständnissen um den Verbleib in Oberhausen beworben, beteuert Gäng. Allerdings blieb dies ohne Erfolg beim Bistum Essen. Das Bistum hat die Entscheidung über den neuen Standort gefällt und am gestrigen Sonntag in einer Pressemitteilung verkündet.

„Für Oberhausen werden wir versuchen, in den Pfarreien und als Stadtkirche mit neuen Ideen und Angeboten, Jugendlichen den Kontakt zu Gott zu ermöglichen.“

Die im Jahr 2000 im Oberhausener Stadtteil Buschhausen eröffnete katholische Jugendkirche Tabgha ist die älteste Jugendkirche Deutschlands – und war bundesweit Vorbild für ähnliche Projekte der Bistümer.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben