Stickoxide

Oberhausener Grüne: Wir haben Diesel-Fahrverbote verhindert

Seit Januar 2020 gilt ein 24-Stunden-Durchfahrtverbot für Laster auf der Mülheimer Straße in Oberhausen.

Seit Januar 2020 gilt ein 24-Stunden-Durchfahrtverbot für Laster auf der Mülheimer Straße in Oberhausen.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Die Grünen weisen die Ansicht des Oberhausener CDU-Chefs zurück, die schwarz-gelbe Landesregierung sei für den Verhandlungserfolg zu feiern.

Die Oberhausener Grünen haben den Vorwurf des örtlichen CDU-Kreisverbandsvorsitzenden Wilhelm Hausmann zurückgewiesen, die städtische Mobilitätsdezernentin Sabine Lauxen (Grüne) und Grünen-Fraktionschef Andreas Blanke hätten zum drohenden und nun abgewendeten Dieselfahrverbot nur düstere Prophezeiungen getätigt statt zu handeln. Nach Auffassung von Hausmann ist es der schwarz-gelben Landesregierung mit einem Vergleich der Umwelthilfe gelungen, drastische Maßnahmen gegen Autofahrer abzuwenden.

Grüne: CDU-Chef Hausmann hat Überblick verloren

„Es ist sicherlich nicht einfach, als vielbeschäftigter Landtagsabgeordneter den Überblick über die Politik in seiner Heimatstadt zu behalten. Anders können wir uns nicht erklären, dass Hausmann den Verhandlungserfolg für Oberhausen in Sachen Dieselfahrverbote der CDU- und FDP-Landesregierung zuschreibt“, schreibt der Oberhausener Grünen-Kreissprecher und -Ratsherr Norbert Axt in einer Pressemitteilung.

Der Verhandlungserfolg mit der Umwelthilfe sei vor allem dem umfangreichen Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung von Lauxen zu verdanken – etwa das neue 24-Stunden-Lkw-Fahrverbot auf der Mülheimer Straße. Zudem habe es Anträge der Grünen-Fraktion gegeben, wie mobile Blitzanlagen auf der Mülheimer Straße. Diese Punkte hätten die Umwelthilfe besänftigt.

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