Erasmus Plus

Oberhausener Gesamtschüler eröffnen virtuelles EU-Reisebüro

Freuen sich über das EU-Projekt zum Thema Reisen: Lehrer Markus Koch (hinten) mit Schülern aus der Jahrgangsstufe 12.

Freuen sich über das EU-Projekt zum Thema Reisen: Lehrer Markus Koch (hinten) mit Schülern aus der Jahrgangsstufe 12.

Foto: Gesamtschule Weierheide

Oberhausen.  Reisen für Jugendliche durch ganz Europa: Daran Arbeiten Schüler der Gesamtschule Weierheide in einem internationalen „Erasmus Plus“-Projekt.

Die Freude war an der Gesamtschule Weierheide offenbar groß, als das Schreiben mit der Europaflagge im Postfach lag. Die Schule wurde erneut in das „Erasmus Plus“-Programm aufgenommen und darf an einem internationalen Schulprojekt teilnehmen, das mit 200.000 Euro von der Europäischen Union gefördert wird.

Wie die Schule mitteilte, werden Schülergruppen sich nun in den nächsten zwei Jahren ein EU-weit operierendes Reisebüro ausdenken, das in jeder der beteiligten Städte und Regionen Reisen für Jugendliche und junge Erwachsene anbietet.

Schüler erstellen Businesspläne für ein fiktives Reisebüro

Die Schüler der Gesamtschule Weierheide freuen sich vor allem darauf, ihre Stadt Oberhausen als Teil des Ruhrgebiets vorstellen zu dürfen“, heißt es in der Mitteilung. In dem Projekt soll dabei nicht nur das touristische Potenzial von Stadt und Region erkannt und herausgestellt werden, sondern auch hinterfragt und eventuell neu definiert werden. Die Schüler beschäftigen sich dabei mit möglichen Geschäftsmodellen und Businessplänen und verständigen sich auf Englisch.

Ziel des Projektes sei es unter anderem, Schüler im Austausch mit den Partnerschulen für die Potenziale und Menschen der anderen Regionen zu sensibilisieren. So sollen sie etwa lernen, sich selbst und die eigene Herkunft in einem Gesamt-Europa zu verorten. Am Ende des Projektes präsentieren die Schüler ihre Ideen in Form eines Online-Katalogs.

Letztes Erasmus-Projekt endete in der Zinkfabrik Altenberg

Die Gesamtschule Weierheide kooperiert bei dem Erasmus-Projekt mit je einer Schule aus Italien, Spanien, Finnland, den Niederlanden und Frankreich. In Modena fand Mitte Dezember das erste koordinierende Treffen der begleitenden Lehrer statt.

Die Gesamtschule Weierheide wurde bereits mehrfach für die Durchführung eines von der EU finanzierten Erasmus-Projektes ausgewählt. Die Projekte sind jeweils auf mehrere Jahre ausgelegt. Dabei befassen sich die Schüler stets mit einem übergeordneten Thema. In einer abschließenden Präsentation werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So endete das letzte Projekt, an dem die Schule beteiligt war, 2017 mit der Ausstellung „Energizing Young People“ im LVR Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg.

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