Waldbrand

Oberhausener Feuerwehr löscht Bodenbrand im Hiesfelder Wald

Im Hiesfelder Wald zwischen Dinslaken und Oberhausen hat plötzlich der Waldboden gebrannt. Auf dem Bild zu sehen sind Treiber bei einer Drückjagd im Hiesfelder Wald Anfang 2018.

Im Hiesfelder Wald zwischen Dinslaken und Oberhausen hat plötzlich der Waldboden gebrannt. Auf dem Bild zu sehen sind Treiber bei einer Drückjagd im Hiesfelder Wald Anfang 2018.

Foto: Lars Fröhlich

Oberhausen.  Mit Waldbränden hatte die Feuerwehr im Sommer 2018 zu kämpfen. Doch jetzt brannte im feuchten Frühjahr plötzlich der Boden im Hiesfelder Wald.

Im Hiesfelder Wald hat es zur Überraschung der Oberhausener Feuerwehr am Donnerstagnachmittag einen ersten Waldbrand auf einer Fläche von immerhin 2500 Quadratmetern in diesem Jahr gegeben – die Ursache ist noch völlig unklar.

24 Feuerwehrleute der Feuerwache 2 und der Freiwilligen Feuerwehr Königshardt konnten den Brand mit Feuerpatschen löschen – anschließend wurde der Bereich mit Wasser getränkt. „Im vergangenen heißen Sommer hatten wir ja häufiger mit Bränden im Wald zu tun, für diese Jahreszeit ist es aber ungewöhnlich. Zum Glück loderten die Flammen nicht meterhoch, sondern sie blieben am Boden und breiteten sich dort aus“, sagt Feuerwehr-Sprecher Jörg Preußner.

Die Brandexperten der Feuerwehr mussten sich am Donnerstag zunächst bis zum Brandort durchkämpfen – nach einer schweren Anfahrt in das Waldgebiet hinein. Den Zugang nahmen sie an der Ecke Höhenweg/Franzosenstraße. Insgesamt dauerte der Einsatz der Kräfte drei Stunden.

Nach Angaben der Polizei waren Brandsachverständige am Freitag längere Zeit vor Ort, um die Ursache zu ermitteln. Eine klare Erkenntnis fehlt allerdings noch, bisher geht man davon aus, dass hier eine grob fahrlässige oder eine vorsätzliche Brandstiftung vorliegen kann. Nach Feststellung der Polizei hat der Bodenbrand auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern Unterholz zerstört, größere Bäume sind zum Glück von den Flammen nicht vernichtet worden.

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