Klimaschutz

Oberhausener Bürger und Pendler steigen aufs Fahrrad um

Rauf aufs Rad und ab dafür: Am Stadtradeln kann jeder Oberhausener teilnehmen.

Foto: WAZ FotoPool

Rauf aufs Rad und ab dafür: Am Stadtradeln kann jeder Oberhausener teilnehmen. Foto: WAZ FotoPool

Zum dritten Mal startet die Aktion Stadtradeln. Am Samstag geht es los. Radfahrer können Schwachstellen in der Stadt per App und Internet melden.

Sie heißen „Die stramme Wade“, „Ruhrpottradler“, „SterkRadler“ oder „Reformation für das Klima“ und haben in den nächsten drei Wochen, vom 20. Mai bis 9. Juni, nur ein Ziel: Sie wollen so viele Kilometer wie möglich mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegen. Oberhausen nimmt nun zum dritten Mal an dem Wettbewerb „Stadtradeln“ teil. Am Samstag geht es los.

Darum geht es beim Stadtradeln

Und darum geht es: In drei Wochen sollten möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückgelegt werden. Ziel ist in erster Linie, das Auto stehen zu lassen, Co2 einzusparen und so das Klima zu schonen. Es geht aber auch darum, die Oberhausener dafür zu sensibilisieren, öfter das Rad zu nutzen und so auch der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun. Im vergangenen Jahr radelten 411 Oberhausener insgesamt 113.415 Kilometer und sparten zirka 16.000 Kilo Co2 ein.

Jeder kann mitmachen

Alle, die in der Stadt Oberhausen wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, können mitmachen. Radfahrer schließen sich in eigenen Teams zusammen oder schließen sich dem offenen Team an. Wer sich später entschließt, einzusteigen, kann auch während der drei Wochen dazustoßen.

Programm und Preise

Während des Stadtradelns gibt es verschiedene Tourangebote, an denen jeder Stadtradler teilnehmen kann. Die erste startet zum Auftakt der Aktion an diesem Samstag, 20. Mai, mit einer Sternenfahrt in die grüne Hauptstadt, nach Essen. Alle, die mitfahren möchten, treffen sich um 13 Uhr unterhalb des Hauses Ripshorst. Aufgrund des Naturgartentages ist der Treffpunkt ans Kanalufer rund 100 Meter vom Haus Ripshorst verlegt worden. Gegen 15 Uhr will der Tross dann an der Zeche Zollverein zur Eröffnung ankommen. Weitere Touren: 21., 22., 25. und 29 Mai sowie am 4. Juni. Für Kinder- und Jugendgruppen, die sich am Stadtradeln beteiligen, lobt der ADFC dreimal 200 Euro aus.

Schwachstellen melden

Wuchern die Sträucher über den Radweg? Endet der Radweg im Nichts? Wem unterwegs Mängel auffallen, kann sie während des Aktionszeitraums an den „Stadtradeln-RADar“ melden. Über die Internetseite stadtradeln.de oder die dazugehörige App können die Probleme eingestellt werden. Sie landen dann direkt bei der Stadtverwaltung, die sich um Abhilfe bemüht.

>>> So machen Sie beim Stadtradeln mit

Wer mitradeln möchte, kann ein Team von mindestens zwei Personen anmelden. Das Team kann aus Freunden, Verwandten oder Kollegen bestehen. Wer kein Team hat, kann sich einem Team anschließen, zum Beispiel hier: „Offenes Team – Oberhausen in der Metropole Ruhr“. Dann heißt es: Radeln und alle gefahrenen Kilometer im Online-Radelkalender eintragen. Anmeldeunterlagen gibt es im Technischen Rathaus Sterkrade, Bahnhofstraße 66, oder online unter stadtradeln.de/oberhausen.

Preise gibt es am Ende der Aktion auch. Ausgezeichnet werden jeweils das Team mit den meisten Radkilometern insgesamt, das Team mit den meisten Radkilometern pro Kopf und drei Radler mit den meisten gefahrenen Kilometern.

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