Straßenbau

Oberhausener Badenstraße wird für Autos verengt

Auf solche Anblicke wie hier an der Richard-Dehmel-Straße anno 2016 müssen sich die Anwohner der Badenstraße demnächst auch einstellen. Ihre Anliegerstraße soll ausgebaut werden.

Foto: Tom Thöne

Auf solche Anblicke wie hier an der Richard-Dehmel-Straße anno 2016 müssen sich die Anwohner der Badenstraße demnächst auch einstellen. Ihre Anliegerstraße soll ausgebaut werden. Foto: Tom Thöne

Sterkrade.   Die Bezirksvertreter Sterkrades befinden am Donnerstag über die Baumaßnahme, für die 1,1 Millionen Euro und zehn Monate Bauzeit eingeplant sind.

Die Badenstraße soll ausgebaut werden. Darüber haben am Donnerstag die Bezirksvertreter Sterkrades in ihrer Sitzung zu befinden. Das Straßenbauprogramm 2018 der Stadt sieht den Vollausbau dieser kleinen Straße von der Neumühler bis zur Hessen-/Leibnitzstraße vor und kalkuliert für diese Maßnahme rund 1,1 Millionen Euro.

Nach der Vorlage der Stadtverwaltung soll die Baumaßnahme Ende 2018 beginnen. Die Bauzeit wird auf neun bis zehn Monate geschätzt, die Kosten werden aus dem Budget des Straßenbauprogramms finanziert.

Hintergrund der Maßnahme ist der teilweise schlechte Zustand der Fahrbahn und der Gehwege. In der Vorlage zur Bezirksvertretung heißt es: „Die innerhalb eine Tempo 30-Zone als Einbahnstraße in Richtung Hessen-/Leibnitzstraße ausgewiesene Anliegerstraße ist im Querschnitt mit einer etwa sechs Meter breiten Fahrbahn ausgestattet.“ Auf einer Seite wird das Hochbordparken erlaubt, auf der anderen darf auf der Fahrbahn geparkt werden. Die Gehwege sind zwischen 1,60 und zwei Metern breit.

Zur Raserei verführt

An der Straße stehen derzeit 19 Bäume, wobei die Grünflächen teilweise sehr beengt angelegt seien, so die Stadtverwaltung weiter. Hinzu komme, dass der gerade Straßenverlauf die Autofahrer zu schnellerem Fahren provoziere. Viele Verkehrsteilnehmer nutzen die Badenstraße zudem als Umgehungsstrecke für den Knotenpunkt Neumühler/Mecklenburger Straße. Anwohner hätten sich über die letztgenannten Aspekte bei der Stadt bereits beschwert.

67 Parkplätze entstehen

Durch den Umbau sollen auf beiden Straßenseiten zwei Meter breite Gehwege entstehen, die Fahrbahn wird auf 3,50 Meter verengt – und so die Geschwindigkeitsbeschränkung optisch sichtbar gemacht. Zudem soll sie nicht mehr schnurgerade verlaufen. Insgesamt werden 67 Stellplätze für Autos vorhanden sein, bei einem aktuellen Bedarf von 50 Parkplätzen. Das sieht die Planung der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) vor, die die Federführung für diese Baumaßnahme übernehmen.

Nur noch acht Bäume werden gefällt

Während in einem ersten Planungsentwurf das Fällen von 15 Bäumen vorgesehen war, sind es nun nur noch acht Bäume, die dem Straßenumbau weichen müssen. Eine entsprechende Umplanung hat dies möglich gemacht. Im Oktober werden diese gefällt. Nach dem Ende der Baumaßnahme werden zwölf Spitzahorne und Hainbuchen sowie 13 Kornelkirschen-Sträucher neu angepflanzt.

In der Einmündung Neumühler Straße werden außerdem barrierefreie Überquerungsmöglichkeiten geschaffen.

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