Wissenschaft im Wirtshaus

Oberhausen: Vortrag zur Nachkriegsarchitektur im Gdanska

Beflügelte zuletzt kreative Studenten bei der „Sommerschule der Ruhrmoderne“ im Supermarkt der Ideen im April 2019: Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum (FH Dortmund).

Beflügelte zuletzt kreative Studenten bei der „Sommerschule der Ruhrmoderne“ im Supermarkt der Ideen im April 2019: Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum (FH Dortmund).

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Professorin Alexandra Apfelbaum wirft einen etwas anderen Blick auf die Architektur der Nachkriegszeit. Vortrag verschoben auf den 5. Februar.

Das Wissenschaftsforum Ruhr und die Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung (OWT) richten den Blick auf das architektonische Erbe der Nachkriegsmoderne. In der Reihe „Wissenschaft im Wirtshaus“ ist die Architektin Prof. Alexandra Apfelbaum von der Fachhochschule Dortmund zu Gast im Gdanska. Sie will einen anderen Blickwinkel auf die Architektur dieser Zeit in Oberhausen werfen, die wahrlich nicht den besten Ruf genießt, und zu einer anschließenden Diskussion anregen.

Veranstaltung auf den 5. Februar verschoben

Interessierte hatten sich die Veranstaltung bereits für November 2019 notiert, doch diese musste aufgrund einer Erkrankung der Referentin auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Nun ist es soweit, am Mittwoch, 5. Februar 2020, um 18 Uhr kreist der Abend mit Alexandra Apfelbaum um Fragen wie: Ist die Epoche der Nachkriegsarchitektur von den 1950er bis zu den 1980er Jahren wirklich so unästhetisch? Was zeichnet sie bei Bauformen, Gestaltung, Baumaterialien und Konstruktionsweisen aus? Wo gibt es typische Bauten in Oberhausen und welche Probleme sowie Möglichkeiten zum Erhalt, Bewertung und Weiternutzung gibt es? Helfen Initiativen wie die Ruhrmoderne?

Wer Alexandra Apfelbaum bei der Sommerschule der Ruhrmoderne, die sich 2019 mit der eingehenden Analyse und der Entwicklung von neuen Impulsen für den Bereich zwischen dem Hauptbahnhof Oberhausen und der Marktstraße erlebt hat, kann davon ausgehen, dass es ein äußerst informativer Vortrag wird.

Bei polnischem Bier zu neuen Erkenntnissen inspirieren

Interessierte Bürger und Unternehmen sind gleichermaßen dazu eingeladen, den Ausführungen bei einem polnischen Bier oder anderen Getränken zu folgen und anschließend miteinander zu diskutieren. Das Ziel der Veranstaltung ist es, dass alle inspiriert von neuen Erkenntnissen, Ideen und Kontakten weiterdenken und im besten Fall auch die neuen Ideen umsetzen. Der Eintritt zu „Wissenschaft im Wirtshaus“ ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vortrag „Nachkriegsmoderne – Architektur in Oberhausen“, Mittwoch, 5. Februar, 18 Uhr im Gdanska, Altmarkt 3 in Oberhausen

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