Schulen

Wunderbares Projekt – neuer Seilgarten an der Wunderschule

Freuen sich mit den Kindern über den neuen Seilgarten der Wunderschule: (v.l.) Maria Breuer und Marcel Nitsche von der Sparkasse mit Schulleiterin Sabine Mentgen

Freuen sich mit den Kindern über den neuen Seilgarten der Wunderschule: (v.l.) Maria Breuer und Marcel Nitsche von der Sparkasse mit Schulleiterin Sabine Mentgen

Foto: Michael Dahlke

oberhausen-Lirich.   „Wir erwarten keine Wunder, aber viel Wunderschönes!“ So lautet derLeitspruchder Wunderschule. Ihr neuestes Projekt spiegelt das wunderbar.

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„Das ist unser neuer Seilgarten!“ Die Mädchen und Jungen rufen die frohe Botschaft den Eröffnungsgästen auf dem Schulhof zu. In der Tat: Das neue Spielgerät an der Wunderschule kann sich sehen lassen. Das Balancieren und Klettern am Seil ist schon jetzt an der Wunderstraße ein Pausen-Hit.

Die Wunderschule gibt es seit dem Jahr 2013. Und sie hat sogar ein eigenes Kinderparlament. Das tagt einmal wöchentlich, jeweils montags in der sechsten Stunde. Dort treffen sich die Klassensprecher, um aktuelle Schulthemen und auch Probleme zu beraten. Schulsozialarbeiterin Carina Kükenbrink von der Arbeiterwohlfahrt und Schulleiterin Sabine Mentgen sind dann jeweils dabei und begleiten die Sitzungen.

Sponsorenlauf bringt 5000 Euro

Vom Kinderparlament der Wunderschule stammt auch die Idee, den schmucken Seilgarten für den Schulhof anzuschaffen. Ein ehrgeiziger Plan, denn die Kosten sind beträchtlich. Die Kinder halfen aktiv mit: 5000 Euro erzielten die Schüler mit Unterstützung des Fördervereins bei ei­nem Sponsorenlauf.

Schülersprecherin Leah (9) aus der Klasse 4b berichtet, wie es dann weiterging mit dem Projekt: „Dann sind wir zum Bürgermeister. Der hat uns gesagt, dass wir ei­nen Antrag stellen können bei der Sparkassen-Bürgerstiftung.“

Genau das haben die Schüler dann gemacht – und die Sparkassen-Bürgerstiftung spendierte weitere 5480 Euro, so dass das Projektfinanziell unter Dach und Fach war. Am Donnerstag ging nun auf dem Schulhof an der Wunderschule die Einweihung des Seilgartens über die Bühne. Ein Stehtisch mit erfrischenden Getränken war eigens aufgebaut. Und die beiden Schülersprecher – neben Leah auch Boris (8) aus der Klasse 3c – erläuterten den Gästen das Projekt.

Toilettenwächter sind präsent

„Wir wollen die Kinder möglichst umfassend einbeziehen. Sie sollen sehen, dass man etwas erreichen kann, wenn man sich einsetzt“, erläutert Schulleiterin Sabine Mentgen die Funktion und Bedeutung des Kinderparlaments. Die Vertretung der Schüler hat zum Beispiel auch dafür gesorgt, dass in den Pausen Toilettenwächter an den Schul-Toiletten präsent sind und verhindern, dass hier Vandalismus stattfindet. Das Kinderparlament hat auch schon einen Wettbewerb gestartet zum Thema „Die schönste und sauberste Klasse“. Die Gewinner konnten einen Ausflug unternehmen.

Auch Streitigkeiten unter Schülern werden im Kinderparlament und in den einzelnen Klassenräten besprochen, um Konflikte in friedliche und konstruktive Bahnen zu lenken. So verwundert es nicht, dass das Kinderparlament bereits Regeln aufgestellt hat für die Nutzung des Seilgartens – die Devise lautet: Bitte anstellen, damit jeder mal drankommt.

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