Gastronomie

Szene-Lokal eröffnet bald in der Oberhausener Innenstadt

Umgeben von Iron Man im „Luck in a Cup“-Lokal: Geschäftsführerin Anna Zieba (rechts) und Mitarbeiterin Ina Vaniszus.

Foto: Gerd Wallhorn

Umgeben von Iron Man im „Luck in a Cup“-Lokal: Geschäftsführerin Anna Zieba (rechts) und Mitarbeiterin Ina Vaniszus. Foto: Gerd Wallhorn

Alt-Oberhausen.   Den Anfang nahm das Konzept-Restaurant im Essener Szene-Viertel Rüttenscheid. Nun bekommt auch Oberhausen eine Filiale in der Innenstadt.

Im Erdgeschoss des Ärztehauses an der Helmholtzstraße 125 wird noch kräftig gewerkelt, die Fenster sind noch abgedeckt und die Handwerker geben sich die Klinke in die Hand. Doch schon am Montag, 19. Juni, sollen im neuen Restaurant „Luck in a Cup“ (übersetzt „Glück in einer Tasse“) die hungrigen Bäuche von geladenen Gästen gefüllt werden. „Ein bis zwei Tage später öffnen wir dann für alle Kunden“, erklärt Geschäftsführerin Anna Zieba.

Die Wahl auf den Standort fiel den Betreibern nicht schwer. „Wir wollten mal einen coolen Laden in die Oberhausener Innenstadt bringen“, sagt Anna Zieba. „Sie ist nicht so schlecht, wie sie immer gemacht wird. Außerdem muss nicht jedes Restaurant automatisch am Centro angesiedelt werden.“ Außerdem hoffen die Betreiber auf die Beschäftigten im Ärztehaus, wenn diese ihre Mittagspause nicht weit entfernt verbringen können.

2014 startete das Konzept mit Speisen in Schüsseln im Essener Szene-Stadtteil Rüttenscheid. „Zuletzt eröffneten wir dann noch einen Standort in Mülheim. Als nächstes folgen unter anderem Dortmund, Bochum und Düsseldorf“, sagt Anna Zieba. Das Konzept-Restaurant ist also auf Expansionskurs.

Die Betreiber legen bei der Speisekarte viel Wert auf die Frische, die Nachhaltigkeit und die Herstellung der Gerichte. „Healthy handmade Soulfood“ (gesundes handgemachtes Seelenessen) nennt es der Betreiber selbst. „Das Essen soll das Glück symbolisieren, es soll gut aussehen und die Kunden sollen glücklich sein, wenn es zu ihnen kommt“, erklärt Anna Zieba den Ursprung des Restaurant-Namens. „Vor allem wollen wir schnelles Essen anbieten, welches aber auch gesund ist.“ Angeboten werden Salate, Suppen, Pommes und Burger. Nudeln werden in einer Maschine selbst gefertigt.

Jeden Tag Mittagstisch

Die Preise für die verschiedenen Speisen sind noch nicht endgültig bestimmt, werden sich aber laut Zieba zwischen fünf und 16 Euro einpendeln. „Einen Mittagstisch gibt es auch jeden Tag“, erklärt sie. „Zudem können alle Speisen hygienisch verpackt bestellt und mitgenommen werden.“ Das Ladenlokal bietet für rund 80 Gäste Platz, montags ist Ruhetag.

Die Innenausstattung des Lokals besteht aus Streetart und Comic-Figuren wie Iron Man und Batman. Dazu steht ein nachgebautes Motorrad von Jim Goose, einer Figur aus dem Film „Mad Max“, im Inneren. Neben der Theke steht eine große Popcorn-Maschine: „Jeder Gast erhält zu Beginn Popcorn, was es sonst ja nur im Kino gibt“, sagt Anna Zieba. Dazu gibt es verschiedene Dips und Saucen, die man beliebig mischen kann. „Bei uns kann man in gemütlicher Atmosphäre essen und mit Freunden quatschen“, sagt Zieba. „Wir denken und hoffen, die Gäste mit unserem Konzept überzeugen zu können.“

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