Schul-Projekt

Oberhausener Schüler erklimmen Hamburger Wirtschaftsgipfel

Oberhausener in Hamburg: (hinten v. li.) Lehrerin Sabine Gärtner, die Moderatoren Conny Czymoch und David Patrizian, Wiktoria Biel und Maren Katharina Naudzus vom Team Elsa und Lehrer Thomas Teichert; (vorne v. li.) Melanie Cielinski und Janek Kwost vom Team Elsa.

Oberhausener in Hamburg: (hinten v. li.) Lehrerin Sabine Gärtner, die Moderatoren Conny Czymoch und David Patrizian, Wiktoria Biel und Maren Katharina Naudzus vom Team Elsa und Lehrer Thomas Teichert; (vorne v. li.) Melanie Cielinski und Janek Kwost vom Team Elsa.

Foto: Kai Meinke

Oberhausen / Hamburg.   Oberhausener Elsa-Brändström-Delegation in Hamburg beim Young Economic Summit präsent. Es ging um Welternährung, Kinderarmut und fairen Handel.

Ein besonderes Gastspiel für Oberhausener Schüler in Norddeutschland: Eine Delegation des Elsa-Brändström-Gymnasiums reiste jetzt aus speziellem Anlass nach Hamburg. Die jungen Oberhausener besuchten dort den Wirtschaftsgipfel der Jugend, kurz: YES = Young Economic Summit.

Das RWI-Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung hatte die „Elsa“-Schüler zu diesem Bundesfinale in der Bucerius Law School eingeladen, um deren zuvor eingereichten Wettbewerbsbeitrag zur Lösung des Problems eines übermäßigen Fleischkonsums in der westlichen Welt zu würdigen.

Themen von Kinderarmut bis zum fairen Handel

Die Schülerinnen und Schüler gehen in die Einführungsphase und in die Qualifikationsphase 1 am „Elsa“ und besuchen dort den Sozialwissenschaften-Grundkurs von Thomas Teichert. Das „YES – Young Economic Summit“ gilt als der größte deutsche Schulwettbewerb zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen für Teams aus den Jahrgangsstufen 10 bis 12.

„Gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus ganz Deutschland und Experten aus Wirtschaft und Politik tauschten sich die Schülerinnen und Schüler zu anstehenden regionalen und globalen Problemen der Zukunft aus“, berichtet „Elsa“-Leiterin Alice Bienk in einer aktuellen Mitteilung.

Dabei reichte die Themenpalette von möglichen Lösungsvorschlägen zum Thema Kinderarmut bis zum fairen Handel im Internet. Zwei Tage wurde im Detail diskutiert. Die drei prämierten Teams wurden zudem zu einem Vortrag ins Bundeswirtschaftsministerium eingeladen.

Gesamte Debatte in Englisch

„Das Treffen in Hamburg war eine tolle Chance, in Kontakt mit Jugendlichen aus anderen Bundesländern, mit Wissenschaftlern und Vertretern der Wirtschaft zu treten“, unterstreichen die Lehrer Sabine Gärtner und Thomas Teichert, die die Schülerreise nach Hamburg begleiteten.

Die beiden Pädagogen stellten bei dieser Gelegenheit fest, wie wichtig es ist, die Jugendlichen zu motivieren, sich an konkreten Vorschlägen zur Lösung anstehender gesellschaftlicher Probleme zu beteiligen, da ihre Generation diese Fragen ja auch selbst in der Zukunft beantworten müssen.

Ein besonderer Begleit-Effekt ergab sich auf sprachlichem Gebiet: Das Elsa-Brändström-Team konnte den in englischer Sprache gehaltenen Vorträgen nicht nur perfekt folgen, sondern auch der Austausch mit anderen Teams erfolgte ausschließlich in der Fremdsprache und stellte – wie es seitens des Oberhausener Gymnasiums ausdrücklich heißt – „überhaupt kein Problem dar“.

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