Thema Aids

Kneipen-Quiz zu 30 Jahre Aids-Hilfe Oberhausen

60 Teilnehmer kamen ins Gdanska, um beim Quiz-Abend dabei zu sein.

Foto: Kerstin Bögeholz

60 Teilnehmer kamen ins Gdanska, um beim Quiz-Abend dabei zu sein. Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.   Über drei Stunden lief das Kneipenquiz der Aidshilfe Oberhausen im Gdanska. In Fünfer-Teams traten 60 Teilnehmer gegeneinander an.

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Seit nunmehr 30 Jahren betreibt die Aidshilfe Präventionsarbeit an Oberhausener Schulen, um gerade junge Menschen vor der Immunschwäche- Krankheit zu warnen. Zum Jubiläum sollte nun ein wenig gefeiert werden. Daher startete die Aidshilfe ein Kneipenquiz im „Gdanska“ am Altmarkt.

60 Teilnehmer, die für eine Spende von drei Euro in bunt gemischten Fünfer-Teams gegeneinander antraten, testeten ihr Wissen zu unterschiedlichen Themenfeldern. Neben der Rubrik „Sex und Liebe“, in der Fragen zu HIV und Aids gestellt wurden, mussten die Teilnehmer sich auch mit Fragen zu Allgemeinwissen, Mathematik und logischem Denken auseinandersetzen.

„Da muss man richtig nachdenken“

Eine Frage lautete zum Beispiel: Durch welche beiden Körperflüssigkeiten kann HIV nicht übertragen werden? Die richtige Antwort lautet: Schweiß und Speichel. Das erfuhren die Teilnehmer allerdings erst in der Pause, nachdem die Fragebögen, auf denen sie ihre Antworten notieren mussten, eingesammelt und korrigiert worden waren.

„Die Fragen sind zum Teil schon sehr anspruchsvoll, da muss man richtig nachdenken“, meinte Teilnehmerin Regina Gaubartz. Auch Teamkollegin Heidi Scholz-Immer fand die Veranstaltung äußerst gelungen: „Das ist eine super Sache. Schön, dass so viele Menschen gekommen sind.“ Sie unterstützt die Aidshilfe seit Jahren auch finanziell: „Ich kaufe jedes Jahr den Jahrgangsbären.“ Das ist ein Stofftier, das die Aidshilfe vertreibt. Die Einnahmen werden für verschiedene Projekte genutzt.

„Toll, dass so viele gekommen sind“

Auch Florian Nakot aus dem Team „Drei Frauen – ein Mann“ genoss den kurzweiligen Quiz-Abend. „Ich bin nur eingesprungen, da jemand ausgefallen ist. Mir gefällt es aber sehr gut hier. Es ist lustig und macht Spaß.“ Er scherzte: „Einer im Team muss ja Ahnung haben.“

Generell war die Stimmung bei Veranstaltern und Teilnehmern blendend. „Wir wollten etwas bieten, das die Menschen darauf aufmerksam macht, dass es Aids noch gibt. Trotzdem wollen wir auch feiern. Toll, dass so viele Menschen gekommen sind“, freute sich Moderatorin Cora Nagorny, Sozialarbeiterin bei der Aidshilfe.

Ob das „Kneipenquiz“ nun öfter stattfindet, ließ Natalie Rudi, ebenfalls tätig bei der Aidshilfe, noch offen: „Das sollte erst einmal eine einmalige Sache sein.“

>>>>>>>> Infotelefon beantwortet Fragen zu Aids

Die Aidshilfe Oberhausen leistet seit 1987 sowohl Präventions- als auch Betreuungsarbeit. Sie bietet unter 0208/806518 ein Infotelefon, das montags bis donnerstags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr besetzt ist.


Fragen per E-Mail werden unter der Adresse info@aidshilfe-oberhausen.de beantwortet.

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