Turmsanierung

Förderverein der Christuskirche blickt gespannt auf 2018

Michael Arnswald und Brigitte Rösner vom Förderverein der Christuskirche blicken gespannt auf den Start der Turmsanierung.

Michael Arnswald und Brigitte Rösner vom Förderverein der Christuskirche blicken gespannt auf den Start der Turmsanierung.

Foto: Jörg Schimmel

Oberhausen.   Im April startet die Turmsanierung an der Christuskirche. Über 100 engagierte Vereinsmitglieder werden das Vorhaben unterstützen.

Der Förderverein für die evangelische Christuskirche an der Nohlstraße blickt auf ein entscheidendes und spannendes Jahr 2018. Im April werden die umfangreichen Arbeiten zur Sanierung der Christuskirche starten. Im ersten Bauabschnitt, der schätzungsweise rund 1,4 Millionen Euro kosten wird, stehen die Sanierung von Turm und Turmvorbau im Mittelpunkt. Fördervereins-Vorsitzender Michael Arnswald: „Viele unserer Mitglieder fragen schon, wann es losgeht.“

Michael Arnswald steht seit Mai 2016 an der Spitze des Fördervereins. Der Christuskirchengemeinde ist er bereits seit vielen Jahren, ja seit Jahrzehnten verbunden, Seit 1992 ist Michael Arnswald in der Gemeinde aktiv, im Chor singt er seit 15 Jahren. Er ist Pfarrer und arbeitet als Lehrer am Hans-Sachs-Berufskolleg. Beste persönliche Voraussetzungen also, um den über 100 Mitglieder starken Förderverein zu führen.

Am 28. Mai 2013 gegründet

Es handelt sich um einen noch recht jungen Verein, der erst am 28. Mai 2013 gegründet wurde. Dieses Gründungsdatum wurde seinerzeit mit Bedacht gewählt. Es handelte sich um den 150. Jahrestag der Grundsteinlegung der Christuskirche. Vereinszweck ist die Erhaltung und Gestaltung des historischen Kirchengebäudes von 1864. Ebenso soll „die öffentliche Wahrnehmung der Christuskirche als Stätte evangelischen Gemeindelebens und als Kulturort der Region“ gefördert werden, wie es wörtlich heißt.

Im Jahr 2018 kommt all das jetzt besonders zur Geltung: Zigtausende Ziegelsteine werden im Zuge der Mauerwerk-Sanierung ersetzt. Die neuen Steine werden eigens zu diesem Zweck hergestellt, erklärt Küsterin Brigitte Rösner, die auch im Fördervereins-Vorstand präsent ist. Die Herstellung erfolge nach den physikalischen Eigenschaften des vorhandenen Mauerwerks aus dem 19. Jahrhundert. Die Baufachleute verwirklichen also eine passgenaue Lösung. Zur Finanzierung wird die Gemeinde nach Möglichkeit auch auf verschiedene Fördertöpfe zurückgreifen.

Drei Orgelkonzerte vor dem Frühjahrsschlaf

Im Vorfeld des Sanierungs-Auftakts wird es drei Orgelkonzerte geben, zu denen der Eintritt frei ist, bei denen aber um Spenden für einen ganz bestimmten Zweck gebeten wird. Nach den drei Konzerten im Januar und Februar wird die Hey-Orgel der Christuskirche in einem Holzgehäuse „verpackt“, um sie während der Sanierungsarbeiten vor Staub und Schmutz zu schützen. Danach sind eine umfangreiche Orgelreinigung und auch ein Stimmen des Instruments nötig. Die Spenden der Konzertbesucher werden dafür verwendet.

Das erste der drei Konzerte beginnt nun am Sonntag, 21. Januar, um 16 Uhr in der Christuskirche. An der Orgel gastiert dann Ansgar Schlei (Willibrordi-Dom zu Wesel). Der Förderverein appelliert an alle Oberhausener, die Konzertreihe des Frühjahrs 2018 mit einem Besuch in der Christuskirche zu unterstützen. Denn danach beginnt die Hey-Orgel baustellenbedingt einen Frühjahrsschlaf, dessen Ende noch nicht punktgenau abzusehen ist.

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