Sanierung

Finanzspritze von 330 000 Euro für Christuskirche Oberhausen

Die Turmsanierung an der Christuskirche läuft auf vollen Touren.

Die Turmsanierung an der Christuskirche läuft auf vollen Touren.

Foto: Hans Blossey

Oberhausen.   Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher übergibt Förderbescheid. Sanierung an Christuskirche auf Hochtouren. Zweiten Abschnitt schon im Visier

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Schwarze Limousinen parkten am Montag direkt vor der Christuskirche – ein gutes Omen, denn im Gemeindehaus direkt gegenüber dem Kirchengebäude ging ein hochoffizielles Geschehen über die Bühne: Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher übergab einen Förderbescheid in Höhe von 330 000 Euro an Pfarrerin Ilona Schmitz-Jeromin. Das Geld fließt in die laufende Turmsanierung an der denkmalgeschützten Kirche aus dem 19. Jahrhundert.

„Das ist ein stadtbildprägendes Gotteshaus“

Anfang Mai startete das große Sanierungsvorhaben, das insgesamt 1,2 Millionen Euro kostet. Diese Investitionssumme ist bereits gesichert, wobei zu den Zuschussgebern auch der Kirchenkreis Oberhausen und die Stiftung Kiba, die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland mit Sitz in Hannover, zählen. Zudem beteiligt sich die Gemeinde mit Eigenmitteln.

In großer Runde wurde am Montag der Förderbescheid der Bezirksregierung gewürdigt, wobei auch die städtische Planungsdezernentin Sabine Lauxen präsent war, die unterstrich, wie wichtig und stadtbildprägend das Gotteshaus an der Nohlstraße für Alt-Oberhausen sei. Tausende von Ziegelsteinen werden im Zuge der Mauerwerksanierung ausgetauscht. Die Fachfirma Lindholm aus Erkelenz ist federführend tätig. Zur statischen Absicherung hat der Turmvorbau in den vergangenen Monaten auf drei verschiedenen Ebenen Ankerschrauben erhalten; die Glockenanlage wurde verpackt, um sie während der Sanierung fachgerecht zu sichern und zu schützen.

Zweiter Abschnitt: das Kirchenschiff

In der Christuskirchengemeinde nimmt man unterdessen bereits den nächsten Bauabschnitt ins Visier, wobei dann das Mauerwerk des Kirchenschiffs saniert werden soll. Das kostet nochmals rund eine Millionen Euro. Eigenmittel der Gemeinde stehen für diese nächste Phase nicht mehr zur Verfügung, so dass auch hier Fördertöpfe und Zuschüsse gefragt sind.

Küsterin Brigitte Rösner, die sich seit langem besonders engagiert um das Gesamtprojekt kümmert, konnte bei der Förderbescheid-Übergabe urlaubsbedingt leider nicht dabei sein. Für den Förderverein war Vorstandsmitglied und Presbyter Rainer Kullmann präsent, der die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten lobte.

Ehrenamtlicher Helfer an der Fotokamera

Fotograf Rolf Krämer dokumentiert als ehrenamtlicher Helfer fortlaufend mit seiner Kamera die Sanierungsfortschritte und stellt die Fotos dazu auf die Internetseite der Gemeinde. Über dieses ehrenamtliche Engagement wird die Stadtteilredaktion noch ausführlich berichten und dazu auch einige konkrete Bildbeispiele zeigen.

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