Karneval

Buntes Bermensfeld wird zur Narrenhochburg

Die Jeckinnen hatten bei der ökumenisch geprägten Weiberfastnacht ihren Spaß. Alte und neue Karnevalslieder brachten den Saal zum Schunkeln.

Foto: Kerstin Bögeholz

Die Jeckinnen hatten bei der ökumenisch geprägten Weiberfastnacht ihren Spaß. Alte und neue Karnevalslieder brachten den Saal zum Schunkeln. Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.  Die katholische Gemeinde Heilig Geist und der Gemeindetreff der Evangelischen Luther-Kirchengemeinde in Oberhausen feiern närrische Ökumene.

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Die Überraschung war gelungen. Als das langerwartete Dreigestirn der KG Dampf drauf an Weiberfastnacht mit Klatschmarsch in den vollen Saal des Gemeindezentrums Bermensfeld einzog, waren die bunt kostümierten Närrinnen und Narren erstaunt, denn das Dreigestirn und sein Hofstaat waren kaum zu erkennen. Prinz, Bauer und Jungfrau hatten sich als Shrek, Robin Hood und Harley Quinn verkleidet.

Unter dem Motto „60 Jahre Dreigestirn: Ob Bühne, Straße oder Saal, wir feiern mit euch Karneval!“ begrüßte Prinz Dubby I. als Shrek sein Narrenvolk. „60 Jahre Dreigestirn, das muss besonders gefeiert werden,“, erklärte er, „und deshalb haben wir uns als die Superhelden unserer Kindheit kostümiert.“ Catwoman und Superwoman waren ebenso dabei wie Popeye und die Super Marios und Luigis der Tanzgarde, die das närrische Publikum mit ihren Darbietungen zu stürmischem Beifall animierten.

Ein dreifaches Helau

Neben der Prinzengarde konnte Moderator Rolf Niklasch, als Martin Luther verkleidet, ebenso die Tanzgarde der KG Wagaschei begrüßen, die als Piraten auftraten und das Tanzmariechen Anna Lena der KG Blau-Gelb Vondern. Begeisterter Beifall und ein dreifaches Helau belohnte die Darbietungen.

Auch das Kinderprinzenpaar Niklas I. und Joanna I. grüßte sein närrisches Volk mit einem kurzen Auftritt.

Stargast war Andreas Gabalier alias Carsten Henser, der seine Fans mit seinen Liedern begeisterte. Alte und neue Karnevalshits brachten den Saal zum Schunkeln, Tanzen und Mitsingen. Er ließ es sich nicht nehmen, die Polonaise nach Blankenese anzuführen.

Lob auf die Frauen

Daneben gab es weitere Höhepunkte: Der Büttenredner ließ mit dem Lob auf die Frauen schmunzeln. Urkomisch anzusehen war die stumme Szene in der Eisenbahn, in der sich zwei Frauen zu Klängen der Schwäb‘schen Eisenbahn mit recht unterschiedlichen Mitteln verschönern. Für die Verpflegung der Gäste war bestens gesorgt, Bar und Büffet gut gefüllt. Zum Gelingen trugen viele fleißige Helfer der Gemeinden bei. So schön kann Ökumene sein.

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