Straßen

Bezirkspolitiker fragen zu Straßenausbau gezielt nach

Noch bis nächstes Jahr müssen sich Anwohner der Liebknechtstraße gedulden. Dann wird die schlechte Straße komplett saniert.

Noch bis nächstes Jahr müssen sich Anwohner der Liebknechtstraße gedulden. Dann wird die schlechte Straße komplett saniert.

Foto: Michael Bresgott

OBERHAUSEN.   Die Liebknechtstraße präsentiert sich als Flickenteppich und Rüttelstrecke – wann beginnt dort die Erneuerung? Die Bezirkspolitiker hakten nach.

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Nach dem Stand der beiden Straßenerneuerungen im Bereich Liebknechtstraße und Werdener Straße / Kettwiger Straße hat jetzt die SPD in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen gefragt. In beiden Fällen hatte es bei Bürgeranhörungen teils heftige Kritik gegeben.

„In der Liebnechtstraße sollte es doch mit dem Kanalbau losgehen“, erklärte Christiane Gerster-Schmidt. Zur Werdener Straße wollte sie wissen, was denn die Klärung der von den Anwohnern vorgetragenen Probleme mit der Kanalisation mache.

Für die Liebknechtstraße kündigte Ricarda Mauksch von der Stadtverwaltung zur Mai-Sitzung der Be­zirksver­tretung eine umfangreiche Sitzungsvorlage an. Baubeginn wäre demnach Anfang 2020. Hartwig Kompa (SPD) fand das nicht zufriedenstellend. „Das entwickelt sich ja zur unendlichen Geschichte.“ Die dortigen Straßenlöcher seien mal wieder geflickt worden. Sonst passiere aber nichts. „Die Bürger sind sehr verärgert, fühlen sich auf den Arm genommen.“ Zumal es schon die Mitteilung gegeben habe, die Straße sei fertig. „In Wahrheit wurde kein Handschlag gemacht. Eine endlose Rüttelstrecke. Was soll ich den Bürgern sagen?“, fragte er.

Spielstraßen-Ausbau umstritten

Zur Werdener Straße teilte Mauksch mit, die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) hätten sich mit den Abfluss- und Rückstauproblemen der dortigen Kanalisation befasst. Die Probleme seien aber nicht vom öffentlichen Teil der Kanalisation verursacht. Vielmehr sei mehr private Vorsorge erforderlich. Ob damit fehlende Rückstauklappen in den Häusern gemeint sind, sagte sie nicht. „Wir planen eine zweite Bürgerbeteiligung mit einem ganz anderen Format“, fuhr Mauksch fort.

Werner Nakot (CDU) gab ihr mit auf den Weg, was aus seiner Sicht die Knackpunkte sind: „Die Bürger halten ja eine Spielstraße dort für ungeeignet. Sie wollen ihre eigenen Ausfahrten erhalten. Es sollte eine preiswertere Alternative geprüft werden.“ Außerdem gehe dort das Gerücht um, bei der Kanalisation bestehe Einsturzgefahr.

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