Wohnprojekt

ASB baut das Service-Wohnen in Oberhausen aus

Erfreut über den Baufortschritt: Ulrich Arns (ASB), die Architekten Wilhelm Hausmann und Marcus Schenk, Heinrich Grefraths und Stefan Saure (ASB), von links.

Foto: Gerd Wallhorn

Erfreut über den Baufortschritt: Ulrich Arns (ASB), die Architekten Wilhelm Hausmann und Marcus Schenk, Heinrich Grefraths und Stefan Saure (ASB), von links. Foto: Gerd Wallhorn

oberhausen.   Projekt an der Mellinghofer Straße schreitet zügig voran. Erster Abschnitt im Frühjahr 2019 bezugsfertig.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) verwirklicht an der Mellinghofer Straße ein wegweisendes Projekt. „Service-Wohnen“ ist hier angesagt, und in einem ersten Abschnitt werden derzeit zwei Wohnhäuser mit 35 Wohnungen errichtet, wie der ASB in einer aktuellen Mitteilung erklärt.

Bereits im Frühjahr 2019 sollen diese Wohnungen fertiggestellt sein. In einem zweiten Projektteil folgen weitere Wohnungen und auch Funktionsräume für den ASB. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Oberhausen ergänzt der Arbeiter-Samariter-Bund damit seine Infrastruktur beträchtlich. In den letzten Jahren entstanden hier bereits ein Seniorenzentrum mit 64 Plätzen, eine Einrichtung mit beschützten 66 Plätzen für an Demenz erkrankte Menschen, eine Tagespflege für zwölf Besucher und auch eine spezielle Einrichtung für 18 junge pflegebedürftige Personen.

Leistungen des ASB je nach Bedarf

Nun also der Ausbau des Service-Wohnens. ASB-Geschäftsführer Ulrich Arns sagt: „Unser Ziel ist es, älteren, behinderten oder erkrankten Menschen die Möglichkeit zu geben, eine selbstständige Lebensführung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.“ Und so legen die Planer großen Wert auf individuelle Wahlmöglichkeiten: Die Wohnungen sind von 42 bis 80 Quadratmeter groß; für ein oder auch zwei Bewohner sind diese Angebote gedacht. So haben auch Ehepaare die Möglichkeit, ihren Lebensabend gemeinsam zu verbringen. Stellplätze für Autos liegen gleich nebenan. Aufzug und schwellenfreie Duschen sorgen für Barrierefreiheit. Auch die Balkone sind stufenlos erreichbar.

Das Konzept sieht vor, dass die künftigen Mieter Leistungen des ASB je nach konkretem Bedarf in Anspruch nehmen können. Von der Hilfe im Haushalt bis zu Pflegemaßnahmen: all das kann individuell vereinbart werden. Auch Hausnotruf und Menü-Service zählen beispielsweise zum Angebot. Einkaufsmöglichkeiten gibt es ebenfalls in der Umgebung.

100-Jahre-Jubiläum folgt 2019

Die Wohnanlage wird vom Architekturbüro Hausmann & Schenk verwirklicht. Dieses Büro ist mit der Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche Oberhausen bestens vertraut. Für den ASB erfolgt die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts passgenau, denn 2019 feiert die Hilfsorganisation in Oberhausen ihr 100-Jahre-Jubiläum. Neben den Pflege- und Betreuungseinrichtungen am Annemarie-Renger-Weg führt der ASB eine weitere stationäre Einrichtung mit 65 Plätzen in der Altenhilfe und 30 Wohnplätzen für demenziell veränderte Bewohner in Holten.

>>>>>>>>> Infoveranstaltung am 28. Mai

Am Montag, 28. Mai, beginnt um 18 Uhr im Seniorenzentrum des Arbeiter-Samariter-Bundes am Annemarie-Renger-Weg 20 eine Infoveranstaltung zum Thema Service-Wohnen. Alle Fragen zu diesem Projekt werden dann im Detail beantwortet. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung werden derzeit unter Tel. 0208 - 412 4870 entgegengenommen.

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