Mietspiegel

Oberhausen: Stadt fragt 20.000 Haushalte nach Mietverhältnis

Die Stadt Oberhausen möchte wissen, wie viel Miete ihre Bürger zahlen.

Die Stadt Oberhausen möchte wissen, wie viel Miete ihre Bürger zahlen.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Oberhausen.  2021 erscheint der qualifizierte Mietspiegel für die Stadt Oberhausen. Die Daten werden in diesem Jahr gesammelt, Bürger sollen sich beteiligen.

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Rund 20.000 Haushalte in Oberhausen bekommen in diesen Tagen Post von der Stadt. Die Verwaltung bittet die zufällig ausgewählten Bürger, Angaben zu ihrem Mietverhältnis zu machen.

Hintergrund ist der neue, qualifizierte Mietspiegel, der im Frühjahr 2021 veröffentlicht werden soll. Die Daten dazu ermittelt die Stadt in diesem Jahr. Den Briefen liegen in der Regel Fragebögen bei, die nach Möglichkeit ausgefüllt und an die Verwaltung zurückgeschickt werden sollen. Bei Genossenschaftswohnungen werden die Adressaten darüber informiert, dass sich ihre Genossenschaft als Wohnungseigentümerin bereit erklärt hat, die notwendigen Angaben zur Verfügung zu stellen.

Gefragt wird zum Beispiel, wie hoch die Grundmiete und die Nebenkosten sind, wann das Gebäude erbaut wurde, wann und was gedämmt wurde und welche Ausstattung zur Wohnung gehört. Da der Mietspiegel wesentlich zum Rechtsfrieden zwischen den Mietparteien beiträgt, wünscht sicht die Stadt eine hohe Beteiligung.

Seit über 40 Jahren veröffentlicht die Stadt Oberhausen den Mietspiegel für nicht preisgebundene Wohnungen. Er stellt eine Orientierungshilfe dar, die es den Mietpartnern ermöglicht, eine für alle Beteiligten faire Miete zu vereinbaren. Weitere Informationen: oberhausen.de.

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