Freibad

Oberhausen prüft die Kosten für ein weiteres Freibad

Das Wellenbad im Revierpark Vonderort erfreute sich im Sommer großer Beliebtheit.

Das Wellenbad im Revierpark Vonderort erfreute sich im Sommer großer Beliebtheit.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Die SPD setzt sich durch: Mit knapper Mehrheit beschließt der Sportausschuss die Kostenprüfung für ein neues Freibad in Oberhausen.

Ist Oberhausen auf dem Weg zu einem neuen Freibad? Zumindest einen Kostenplan für ein solches Vorhaben stellt die Stadt nun auf. So hat es der Sportausschuss auf Antrag der SPD nun entschieden.

Denkbar knapp ist die Entscheidung ausgefallen: Mit 12 zu 11 Stimmen wurde der Antrag beschlossen. Dagegen waren unter anderem die Vertreter der CDU und des Bürgerbündnisses BOB. Vorausgegangen war eine „illustre Diskussion“, wie der Ausschuss-Vorsitzende Klaus-Dieter Broß (CDU) im Nachgang erzählt. Vorwurf an die SPD: Sie bringe das Thema Freibad aus rein wahltaktischen Gründen erneut an die Öffentlichkeit.

Auch die Jusos fordern ein Freibad

Ein Schmunzeln hätten sich laut Broß auch die Oberhausener Linken nicht verkneifen können. Denn die hatten bereits 2018 einen Antrag gestellt, die Stadt möge ein Konzept für ein neues Freibad erstellen. Damals dagegen: die SPD.

Im Sommer dieses Jahres bliesen dann die Oberhausener Jusos ins Linken-Horn und forderten ihrerseits ebenfalls ein neues Freibad. Dem folgt nun die SPD-Fraktion im Rat. Erste Ergebnisse der Kostenprüfung sollen bereits im Frühjahr vorliegen.

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