Musical-Aus

Oberhausen: Kundgebung vor dem Metronom-Theater geplant

Die Mitarbeiter des Metronom-Theater fordern Lösungen von der Geschäftsführung.

Die Mitarbeiter des Metronom-Theater fordern Lösungen von der Geschäftsführung.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Im Oktober hat Stage Enterainment das Aus fürs Metronom-Theater verkündet. Nun gibt’s einen Gesprächstermin der Chefs mit Betriebsrat und Verdi.

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Im Oktober ereilte die rund 90 Stamm-Mitarbeiter des Oberhausener Metronom-Theaters die Hiobsbotschaft: Im März 2020 soll Schluss sein in der Neuen Mitte mit Musical-Aufführungen. Die Stage Entertainment GmbH will das Haus schließen. Begründung: Das Theater sei nicht gewinnbringend zu betreiben.

Die Mitarbeiter reagierten geschockt, verständnislos und wütend, aber aufgeben wollten sie nicht. Nun gibt es einen Gesprächsauftakt am Mittwoch, 11. Dezember. Dann wollen die Geschäftsführung von Stage, der Betriebsrat und Vertreter der Gewerkschaft Verdi zusammenkommen und verhandeln.

„Eingeladen sind alle Kolleginnen und Kollegen des Metronom-Theaters, deren Angehörige und Freundinnen und Freunde und selbstverständlich alle anderen, denen das Metronom-Theater Oberhausen am Herzen liegt“, schreibt Verdi im Aufruf zu einer Aktion. Denn der Gesprächstermin soll mit einer Kundgebung vor dem Theater am Musikweg 1 begleitet werden.

Die Gewerkschaft fordert „Zusicherungen für alle“ und „Keine Hiobsbotschaften zum Jahresende!“ Es gehe um nicht weniger als die Zukunft der Beschäftigten, man erwarte „gute Lösungen von der Geschäftsführung“. Und Verdi bekräftigt: „Wir sind sauer über die Schließungspläne!“

Die Kundgebung ist für Mittwoch, 11. Dezember, zwischen 11.30 und ca. 15 Uhr terminiert.

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