Finanzsorgen

Oberhausen: Katholiken stehen hinter Arbeitslosenzentren

Hilfe im Behördendschungel. Auch das leisten die Arbeitslosenzentren in NRW.

Hilfe im Behördendschungel. Auch das leisten die Arbeitslosenzentren in NRW.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  NRW plant, Arbeitslosenzentren den Geldhahn zuzudrehen. Auch Oberhausener Einrichtungen sind betroffen. Der Katholikenrat wendet sich ans Land.

Oberhausens Katholiken wenden sich an NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann, um für die weitere Finanzierung der Arbeitslosenzentren im Land zu trommeln. Die Landesregierung plant, die Förderung einzustellen und die Arbeitslosenzentren mit anderen Beratungsstellen zusammenzulegen. In Oberhausen betroffen: das Arbeitslosenzentrum Kontakt in Sterkrade und das der Ruhrwerkstatt in Alstaden/Styrum.

„Für uns sind die betroffenen Arbeitslosenzentren wichtige Orte für Menschen in schwieriger Situation, an denen neben der Beratungsleistung eine geregelte Tagesstruktur und Halt geboten wird“, sagt Thomas Gäng, Vorsitzender des Katholikenrats. „Gerade diese Funktion erscheint uns wesentlich, um im Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen.“

Die Katholiken haben „eindringlich an die Landesregierung appelliert, die finanzielle Unterstützung für Einrichtungen wie Kontakt und die Ruhrwerkstatt aufrecht zu erhalten“, so Gäng weiter. Die Katholische Kirche ist mit dem Arbeitslosenzentrum Kontakt von den Kürzungsplänen der Landesregierung betroffen: Seit vielen Jahren bietet der Verein seine sozialen Dienstleistungen in Sterkrade an und wird insbesondere von der KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung), den Katholischen Männern und der Pfarrei St. Clemens unterstützt.

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