Blaulichtparty

Oberhausen: Fete für Polizei und Krankenschwestern nachholen

Die Organisatoren der Blaulichtparty – Klaus Vossenberger, Johannes Paus (ehemalige Polizisten) und Michael Neumann (Chef der Turbinenhalle) – müssen die Veranstaltung wegen der Coronavirus-Pandemie verschieben.

Die Organisatoren der Blaulichtparty – Klaus Vossenberger, Johannes Paus (ehemalige Polizisten) und Michael Neumann (Chef der Turbinenhalle) – müssen die Veranstaltung wegen der Coronavirus-Pandemie verschieben.

Foto: Tamara Ramos / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Party für Polizei, Feuerwehr und Krankenpersonal in der Turbinenhalle Oberhausen wird verlegt. In der Corona-Krise sind sie besonders gefordert.

Eigentlich sollte es ein unbeschwerter Abend werden. Polizisten, Feuerwehrleute und Krankenschwestern sollten bei einer eigenen „Blaulichtparty“ in der Oberhausener Turbinenhalle zusammenkommen. Helfende Berufe, die oft viel Arbeit haben, wenn andere fröhlich feiern. Doch an die für Samstag, 25. April 2020, geplante Zusammenkunft ist momentan nicht zu denken.

Die angesprochenen Berufsgruppen sind im Kampf gegen das Coronavirus derzeit besonders gefordert. „Aufgrund der Unberechenbarkeit des Coronavirus und der besonders belastenden Herausforderungen für unsere Gäste haben wir die geplante Blaulichtparty um ein Jahr auf den Freitag, 16. April 2021, verschoben“, sagen die Veranstalter Klaus Vossenberger und Johannes Paus.

Zielgruppe: Polizei, Feuerwehr und Krankenhäuser

Die beiden ehemaligen Oberhausener Polizisten hatten sich die Party in der Kult-Veranstaltungshalle einfallen lassen und waren mit ihrem Feten-Konzept offenbar auf offene Ohren gestoßen. „Der Vorverkauf lief wirklich gut“, sagt Johannes Paus unserer Redaktion. „Neben den Oberhausenern hatten sich Kollegen aus den Polizei-Dienststellen der Nachbarstädte gemeldet. Auch bei der Feuerwehr und in den Krankenhäusern gab es Interesse und Kartenbestellungen.“

An der Idee einer eigenen Party für Blaulichtberufe wollen die Initiatoren auch künftig festhalten. Dabei denken sie an die Zeit nach der belastenden Arbeit, wenn sich die Coronavirus-Krise entspannt hat. „Die Grundidee besteht darin, dass Kollegen, die miteinander arbeiten, an einem freien Abend eine Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern erhalten.“

Feier auch für Pflegekräfte und Rettungsdienste

Neben Polizei, Feuerwehr und Krankenhäusern wollten die Macher der Blaulichtparty in der Turbinenhalle auch Pflegekräfte, Rettungsdienste und die Mitarbeiter von Justiz und Ordnungsamt erreichen. Nun hoffen die Planer auf das kommende Jahr. Die bereits erworbenen Eintrittskarten sollen für den neuen Termin ihre Gültigkeit behalten.

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