Breitbandausbau

Oberhausen erhält 1,6 Millionen Euro für schnelles Internet

Kabelsalat: ganz rechts ein Kupferkabel, daneben das faserstärkste Leitungsbündel aus 2

Foto: Kerstin Bögeholz

Kabelsalat: ganz rechts ein Kupferkabel, daneben das faserstärkste Leitungsbündel aus 2 Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.   Bund und Land bezuschussen den Breitbandausbau für Gewerbegebiete. Deutschlandweit stehen 288 Millionen Euro zur Verfügung.

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Beim fünften Förderaufruf des Bundes für den Breitbandausbau waren 21 Anträge von Kreisen und Kommunen aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich. Wie das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation und Digitalisierung mitteilt, erhält die Stadt Oberhausen als Bundesförderung: 827 500 Euro sowie als Landesförderung den gleichen Betrag, in der Summe also 1 655 000 Euro.

Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart: „Wir wollen bis 2025 flächendeckende Gigabit-fähige Netze in Nordrhein-Westfalen schaffen. Bei den notwendigen Investitionen gilt unser Ansatz ‚Glasfaser first‘. Nur mit hochleistungsfähigen Glasfasernetzen erreichen wir die notwendigen Kapazitäten, sowohl beim Download als auch beim entscheidenden Upload.“

Knapp 150 Millionen Euro fließen nach NRW

Bundesweit stehen mehr als 288 Millionen Euro aus dem fünften Förderaufruf für den Breitbandausbau bereit. Davon fließen 144,4 Millionen Euro Bundesmittel nach Nordrhein-Westfalen, zu denen das Land eine Ko-Finanzierung von rund 132,3 Millionen Euro beisteuert. Der Rest entfällt auf einen Eigenfinanzierungsanteil der Städte.

Digitalminister Pinkwart: „Der zügige Anschluss aller Gewerbegebiete, Schulen und Landesbehörden hat oberste Priorität. Ein reines Upgrade von 30 auf 50 Mbit/s ist aber zu kurz gedacht. Hier müssen wir mit innovativen Verlegemethoden schnellstmöglich den Glasfaser-Ausbau vorantreiben und auf Übergangstechnologien verzichten.“

Allen NRW-Anträgen zugestimmt

Insgesamt wurden in den fünf Runden der Breitband-Bundesförderung alle 75 Anträge aus Nordrhein-Westfalen vom Bund positiv beschieden. Hinzu kommen fünf Anträge für den Breitbandausbau in Gewerbegebieten. Mit ihrem „Masterplan Gigabit“ will die Landesregierung eine Spitzenposition bei der Digitalisierung übernehmen.

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