Ausblick auf 2018

Oberbürgermeister sieht Jahrhundertchance für Oberhausen

Der Oberhausener Oberbürgermeister Daniel Schranz (Mitte) bei der Präsentation der Pläne von Edeka Rhein-Ruhr: Der Lebensmittelhändler will im Gewerbegebiet östlich der Autobahn A3 auf dem Waldteichgelände ein Zentrallager für halb Nordrhein-Westfalen errichten und dort 1500 Arbeitsplätze schaffen: Auf dem Bild zu sehen ist neben OB Schranz (von links) Thomas Kerkenhoff (Geschäftsführer Edeka Rhein Ruhr) und Erich Staake (Vorsitzender der Duisburger Hafen AG).

Foto: Kerstin Bögeholz

Der Oberhausener Oberbürgermeister Daniel Schranz (Mitte) bei der Präsentation der Pläne von Edeka Rhein-Ruhr: Der Lebensmittelhändler will im Gewerbegebiet östlich der Autobahn A3 auf dem Waldteichgelände ein Zentrallager für halb Nordrhein-Westfalen errichten und dort 1500 Arbeitsplätze schaffen: Auf dem Bild zu sehen ist neben OB Schranz (von links) Thomas Kerkenhoff (Geschäftsführer Edeka Rhein Ruhr) und Erich Staake (Vorsitzender der Duisburger Hafen AG). Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.  Oberbürgermeister Daniel Schranz zieht ein positives Fazit für das Jahr 2017 – und glaubt, dass die Oberhausener Zukunft vielversprechend ist.

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Oberbürgermeister Daniel Schranz hat in seinem traditionellen Grußwort an alle Bürger zum neuen Jahr 2018 ein positives Zukunftsszenario für Oberhausen gezeichnet.

„Die Dinge kommen ins Rollen. Im Kleinen, aber auch im Großen, das heißt dort, wo das Drehen großer Räder notwendig ist“, resümiert Schranz. Gleich mehrere private Investoren hätten sich in den vergangenen Monaten für Oberhausen entschieden – sie wollten einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe investieren und über 2000 Arbeitsplätze schaffen.

Private Investoren schaffen über 2000 Jobs

Beispielhaft nennt Schranz das neue Zentrallager für Edeka Rhein-Ruhr östlich von der Autobahn A3, den Kauf des Thyssen-Areals westlich von der A3 durch den Gewerbeimmobilienentwickler Segro, die Fitnesstempel-Pläne von McFit am Centro sowie die Konzentration der Knappschafts-Servicedienste im Technologiezentrum TZU.

Auch der Staat unterstützt Oberhausen: Für die Entwicklung der drei Stadtbezirke Sterkrade, Osterfeld und Alt-Oberhausen stehen nun satte 80 Millionen Euro an Steuergeldern in den nächsten zehn Jahren bereit. „Die Entwicklung der Stadtteilzentren wird ein zentrales Thema weit über 2018 hinaus sein. Wir reden also von nichts weniger als einer Jahrhundertchance.“

Ein neues Gemeinschaftsgefühl in Oberhausen?

Schranz hat in den ersten gut zwei Jahren seiner Amtszeit auch ein neues Gemeinschaftsgefühl aller Oberhausener entdeckt: „Wenn ich mit großer Zuversicht auf das neue Jahr blicke, so geschieht dies auch deshalb, weil ich die entwickelte Dynamik von breiten Kreisen unserer Stadtgesellschaft getragen sehe.“ Er lobte die politische Arbeit des Rates, der die zentralen Projekte „in großer Gemeinsamkeit“ mitgetragen habe. Auch bei den Bürgern stoße man „beinahe durchweg auf Zustimmung und Wohlwollen“.

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