Ruhrkonferenz

Oberbürgermeister hofft auf Hochschule für Oberhausen

Der Oberhausener Oberbürgermeister Daniel Schranz (links) und sein Strategiedezernent Ralf Güldenzopf.

Der Oberhausener Oberbürgermeister Daniel Schranz (links) und sein Strategiedezernent Ralf Güldenzopf.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.   Die Ruhrkonferenz will strategisch wichtige Projekte für die Region fördern. Oberhausen bringt dabei die Gründung einer Hochschule ins Spiel.

Die Oberhausener Stadtspitze nimmt nach Angaben von Strategiedezernent Ralf Güldenzopf (CDU) an zwölf von 20 Themenforen der Ruhrkonferenz teil. „Dort werden Ideen für die ganze Region gesammelt. Wir befinden uns in der Phase des Zuhörens, die Entscheidungen kommen erst in diesem Sommer.“ Damit entgegnete er im Hauptausschuss der Kritik der SPD-Ratsfraktion, an der Stadtspitze herrsche Ideen-Armut. Denn: Andere Städte wie Gelsenkirchen hätten bereits Listen von 30 Vorhaben eingereicht.

SPD-Fraktionschef fordert mehr Transparenz

Oberbürgermeister Daniel Schranz (CDU) hält ein solches Vorgehen, alle vorhandenen Projekte aufzulisten, aber nicht für sinnvoll. Er werbe lieber passgenau für strategisch wertvolle Projekte in Oberhausen, wie etwa die Gründung einer Hochschule, sagte er.

SPD-Fraktionschef Wolfgang Große Brömer befürchtet allerdings, dass dies nicht ausreicht. Vor allem kritisierte er, dass die Politik in die Verfahren nicht eingebunden ist. „Hier fehlt Transparenz, wir stehen unter Zeitdruck und erhalten keine Informationen.“

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