Gesundheit

Start fürs Reha-Zentrum in Oberhausen-Osterfeld erst 2017

Eine Erinnerung: 2014 hat die OGM das Hallenbad abgerissen.l

Eine Erinnerung: 2014 hat die OGM das Hallenbad abgerissen.l

Foto: WAZ FotoPool

Oberhausen.   Katholisches Klinikum entwickelt mit Investor das frühere Hallenbad-Gelände in Osterfeld. Neuer medizinischer Komplex und bis zu 60 Wohnungen.

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Auf das geplante Reha-Zentrum am St.-Marien-Hospital müssen die Osterfelder noch einige Zeit warten. Nach Angaben des Katholischen Klinikums Oberhausen (KKO) wird der Bau dieses Zentrums für medizinische Rehabilitation auf dem ehemaligen Hallenbad-Areal wohl auch in diesem Jahr nicht beginnen.

Denn die auf drei Millionen Euro geschätzte Investition soll zusammen mit einer dahinter liegenden geplanten Wohnbebauung umgesetzt werden. Dazu erstellt die Stadtverwaltung derzeit einen Bebauungsplan. KKO-Aufsichtsrats­chef Wilhelm Hausmann geht davon aus, dass zum nächsten Jahreswechsel Baurecht besteht. Vorab wird die Öffentlichkeit – wie gesetzlich geregelt – beteiligt. Etwa ein Viertel des Gesamtareals gehört dem KKO. Das Hallenbad-Areal ist im Besitz der Stadt.

Reha wird in Osterfeld gebündelt

Das Katholische Klinikum will auf dem früheren Hallenbad-Grundstück gegenüber dem zum KKO gehörenden St.-Marien-Hospital ein Reha-Zentrum mit einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern errichten. Dort sollen Rehabilitationsmaßnahmen für den Bewegungsapparat gebündelt angeboten werden. Mit Blick auf die Orthopädie-Klinik in St. Marien sagt Hausmann: „Wir haben hier die Möglichkeit, an einem Standort alles aus einer Hand anzubieten.“ Das sei ein Qualitätssprung. „Im Ruhrgebiet hätten wir damit ein gewisses Alleinstellungsmerkmal.“

Ob das Katholische Klinikum den Bau des Reha-Zentrums selbst stemmen wird, ist noch nicht entschieden. Man sei noch in Gesprächen mit Investoren, sagt der KKO-Aufsichtsratsvorsitzende.

Derzeit befindet sich das Reha-Zentrum am Sterkrader St.-Clemens-Hospital, das ebenfalls zum Klinik-Betreiber KKO gehört. Die kardiologische Reha soll in Sterkrade bleiben.

Im hinteren Bereich des Osterfelder Grundstücks könnten etwa 60 Wohnungen entstehen; auch eine Tiefgarage ist geplant. Als Bauherr soll aber nicht das Katholische Klinikum auftreten. Vielmehr sei ein Partner aus dem Oberhausener Wohnungswesen gefunden worden.

Das Gesundheitsunternehmen KKO ist mit über 2000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Oberhausen. Er ist 2013 aus der Fusion des St.-Clemens-Hospitals und der Katholischen Kliniken mit St. Joseph in Alt-Oberhausen und St. Marien in Osterfeld entstanden. Die drei Krankenhäuser kommen zusammen auf rund 820 Betten. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 110 Millionen Euro.

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