AUSTAUSCH

Oberhausener Gesamtschüler spielen fair für die EU

Über den Dächern von Lyon: die Heinrich-Böll-Gesamtschüler in Südostfrankreich. 

Über den Dächern von Lyon: die Heinrich-Böll-Gesamtschüler in Südostfrankreich. 

Foto: HBG

OBERHAUSEN.   Heinrich-Böll-Gesamtschuldelegation bei europäischem Projekt in Lyon zu Gast. Facettenreiches Austauschtreffen im Zuge des „Erasmus“-Programms.

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„FairPlay4EU“ – faires Spiel für die Europäische Union. Eine kleine Schülergruppe der Heinrich-Böll-Gesamtschule kehrte jetzt von einem ganz besonderen Aufenthalt aus Lyon (Frankreich) zurück. Die französische Partnerschule in Vaulx-en-Velin, einem Vorort von Lyon, hatte zu diesem vierten Austauschtreffen im Zuge des „Erasmus+“-Programms eingeladen.

„Nach Freizeit, Fairplay und Natur in Verbindung mit Sport standen bei diesem Treffen nun die Themen Sport und Toleranz im Fokus“, berichtet die Schule in einer aktuellen Mitteilung. Das Treffen hatte internationalen Rang: Aus Frankreich, aus den Niederlanden, aus Italien, Litauen und eben aus Oberhausen kamen die jungen Teilnehmer und präsentierten, was sie im Vorfeld ihrer Reise zu „Sport in Frankreich“ und „Toleranz im Sport“ recherchiert hatten.

Metropolregion mit über zwei Millionen Menschen

Im Laufe der Woche entdeckten die Gäste die Metropole Lyon auch bei einer spannenden Rallye. Lyon hat über 500 000 Einwohner. In der dortigen urbanen, südostfranzösischen Region leben insgesamt über zwei Millionen Menschen.

„Da Lyon auch die Geburtsstätte des Kinos ist, war ein Besuch im Institut Lumière, das einen Überblick der kompletten Film- und Kinogeschichte gibt, vorgesehen“, berichtet das Team der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Die Schüler sahen sich dort Buster Keatons „Battling Butler“ an, eine Stummfilmkomödie aus dem Jahr 1926. Eine Premiere für die Austauschteilnehmer. Zum Thema Film besuchten die Oberhausener zudem die Ausstellung im Musée des Confluences.

Die sportliche Note des Treffens wurde auch noch bei einer anderen Gelegenheit betont: Die Schüler starteten zu einer eintägigen Exkursion in das Skigebiet „Les Plans d’Hotonnes – Plateau de Retord“. Je nach Kondition unternahmen die Oberhausener dort eine Schneeschuhwanderung von dreieinhalb oder acht Kilometern. Die Gesamtschüler maßen sich zudem im Fußball und im Basketball und genossen die Zeit im Schwimmbad – und beim Kegelwurf: „Als typisch regionale Sportart lernten wir Boule Lyonnaise kennen.“

Teilnahmezertifikate überreicht

Einen gelungenen Abschluss fand die Woche beim Empfang mit der Bürgermeisterin von Vaulx-en-Velin, die die Bedeutung solcher europäischer Austauschprojekte hervorhob. Beim abschließenden gemeinsamen Abend in der Schule wurden den jungen Leuten dann ihre Teilnahmezertifikate überreicht.

Bei dieser Gelegenheit gaben sie auch ein erstes Feedback zu der Woche. Ihr Fazit fällt eindeutig positiv aus: „Diese Austauschwoche wird allen Beteiligten sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Jetzt freuen wir uns auf die leider letzte Begegnung im Rahmen des Erasmus+-Programms im März in Eindhoven. Au revoir, Lyon! Hallo, Eindhoven!“

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