Amateur-Theater

Kleinstädter Bühne startet zur Geisterjagd im Lito-Palast

Turbulent geht es wieder zu auf der Bühne des Kleinstädter Ensembles.   

Foto: Rainer Kämmerer

Turbulent geht es wieder zu auf der Bühne des Kleinstädter Ensembles.  

oberhausen.   Die Komödie „Wer glaubt schon an Geister?“ ist am Sonntag, 14. Januar, erstmals in Sterkrade zu sehen.

Vorhang auf! Nach vielen Wochen der konzentrierten Vorbereitungen und der unermüdlichen Proben ist es nun so weit: Die Komödie „Wer glaubt schon an Geister?“ der Kleinstädter Bühne hat am Sonntag um 17 Uhr im Lito-Palast an der Finanzstraße ihre Premiere.

Das Publikum darf sich auf ein turbulentes Geschehen freuen. Das Bühnenstück aus der Feder von Uschi Schilling verspricht beste Unterhaltung unter himmlischen Vorzeichen.

In dem Schauspiel geht es um einen gewissen Thomas Herzog, dargestellt von Michael Oslislo. Er spielt einen Geist und ist auf der Bühne nur für seine Lebensgefährtin Eva zu sehen, dargestellt von Sylvia Schmenk.

Thomas klopft an der Himmelstür

Diese Geisterjagd stellt für die Regie (Senta Kämmerer) und die weiteren Mitglieder des Ensembles eine große Herausforderung dar, unterstreicht das Kleinstädter-Team. Das Publikum dürfe sich am Sonntag und bei vier weiteren Aufführungen auf einen klassischen Dreiakter im modernen Gewand freuen, in dem die Amateurschauspieler wieder alle Register ihrer Darstellerkunst ziehen, heißt es.

Für komödiantischen Genuss ist bestens gesorgt, denn Eva, die Lebensgefährtin von Thomas Herzog, erfährt nach seinem tödlichen Autounfall, dass sie acht Jahre lang mit einem Casanova zusammengelebt hat. Ihr ganzes Privatvermögen hat sie in dieser Zeit in seine Firma gesteckt, ohne dass dieses beim Notar schriftlich festgehalten wurde. Als sie dann noch verdächtigt wird, bei dem Autounfall nachgeholfen zu haben, und ihr die Erbschleicher die Tür einrennen, bekommt Thomas als Geist die Chance, alles ins Reine zu bringen. Schafft er dies nicht binnen 48 Stunden, bleibt ihm die Himmelstür für immer verschlossen.

Komödie schließt die Spielzeit ab

Zu den Akteuren auf der Bühne zählen neben den beiden Hauptdarstellern auch Gerda Veerbeck, Rainer und Delia Knese, Bianca Poersch, Simone Kaufmann, Clemens Filarsky und Michael Nicolas. Für das passgenaue Bühnenbild, dessen Teile wie immer in der hauseigenen Werkstatt im Lito-Palast entstanden sind, sorgen Jürgen Muzik und Rainer Kämmerer.

Die neue Komödie schließt die aktuelle Spielzeit 2017/18 der Kleinstädter Bühne ab, die – wie immer – aus drei Produktionen besteht. In dieser Spielzeit waren auch die Krimikomödie „Lily lassen Leichen keine Ruhe“ (im Oktober) sowie Erich Kästners „Emil und die Detektive“ (im November und Dezember) zu sehen. Seit über 65 Jahren bereichert die Kleinstädter Bühne das Kulturleben in Oberhausen – ab Sonntag wieder live.

>>>>>> Premiere und vier weitere Aufführungen

Die Premiere beginnt am Sonntag, 14. Januar, 17 Uhr. Weitere Aufführungen sind dann am Samstag, 20.1., 19 Uhr; Sonntag, 21.1., 17 Uhr; Samstag, 27.1., 19 Uhr; Sonntag, 28.1., 17 Uhr.

Karten gibt es im Lito-Palast an der Finanzstraße 1 in Sterkrade (jeden Samstag 10 bis 12 Uhr), bei Brinkmann Tabakwaren, Dudelerstraße 6, und auch online auf kleinstaedter.de.

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