Stadtentwicklung

Erste Osterfelder beantragen Fördergelder für neue Fassaden

Kleine Schmuckstücke wie diese Verzierung aus der Gründerzeit können durch gezielte Fassadensanierung wieder in neuem Glanz erstrahlen.l

Kleine Schmuckstücke wie diese Verzierung aus der Gründerzeit können durch gezielte Fassadensanierung wieder in neuem Glanz erstrahlen.l

Foto: Ulla Emig

OBERHAUSEN-Osterfeld  Das Projekt „Soziale Stadt Osterfeld“ stellt dafür die Mittel bereit. Ziel ist es, durch Fassaden in neuem Glanz das Umfeld deutlich aufzuwerten.

. Das Projekt „Soziale Stadt Osterfeld“ stellt Fördergelder für Maßnahmen bereit, die den Stadtteil aufhübschen sollen. Dazu gehört auch die Verschönerung von Fassaden und Innenhöfen. Angesprochen ist hier das Engagement von Haus- und Grundstückseigentümern. Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen. Die zuständige Dezernentin Sabine Lauxen: „Das Fassadenprogramm Osterfeld läuft seit Ende 2016. Bislang wurden mehr als 50 Voranfragen gestellt, die zumeist Möglichkeiten, Laufzeit und Bedingungen des Programms sowie Fragen zur Antragstellung betrafen.“

Ein Großteil der Interessierten habe bereits das Beratungsangebot der Stadtverwaltung und des Stadtteilbüros genutzt: „Bisher sind rund zehn schriftliche Anträge eingegangen, die geprüft werden. Noch läuft in Osterfeld keine konkrete Maßnahme“, sagt Lauxen, hofft aber auf baldige Umsetzung erster Projekte.

Wert der Immobilien steigt

Gefördert werden gestalterische Maßnahmen. Das beginnt bei der Reinigung von Fassaden, geht über das Ausbessern von Putz bis hin zum frischen Anstrich. Auch kann Stuck wieder hergestellt werden. Förderwürdig ist das Begrünen von Fassaden und Dächern. Sollen versiegelte Flächen von Asphalt oder Steinen befreit werden, können auch dafür Fördergelder fließen. Ebenso für das Anpflanzen von Bäumen oder das Anlegen von Beeten und Rasen.

Gefördert werden maximal 50 Prozent der als förderwürdig anerkannten Gesamtkosten einer Maßnahme, höchstens jedoch 30 Euro je Quadratmeter umgestalteter Fläche, heißt es in einer Information der Stadt Oberhausen. Auf den Grundstückseigentümer entfällt folglich mindestens die Hälfte der Gesamtkosten. Die Stadt sieht dennoch einen großen Nutzen für Hauseigentümer: „Eine ansprechende Hausfassade wertet das Gebäude auf, steigert den Wert der Immobilie und verbessert die Chancen auf Vermietung.“ Abgesehen vom allgemeinen Nutzen für die angestrebte Verschönerung des Stadtteils Osterfeld.

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