Wohnungsbau

7,6 Millionen für barrierearme Wohnungen in Osterfeld

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So sollen die Neubauten aussehen. Die Arbeiten beginnen im März 2018.

So sollen die Neubauten aussehen. Die Arbeiten beginnen im März 2018.

Foto: Gewo

Oberhausen.  Die Osterfelder Wohnungsgenossenschaft investiert in Projekt „In den Gärten“, bei dem44 Wohnungen entstehen. Die Arbeiten beginnen im März 2018.

Die Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG (Gewo) investiert 8,4 Millionen Euro in ein Neubauprojekt „In den Gärten“. Im Zuge dieser Maßnahme werden 44 Wohnungen entstehen, die allesamt barrierearm sein werden.

Nach mehreren Jahren der Abstinenz hat sich die Gewo entschieden, ihre Bau- und Investitionstätigkeit wieder aufzunehmen. Anne Michael von der Geschäftsleitung der Genossenschaft: „Im Fokus sollen zukunftsorientierte Bauprojekte wie der Neubau von barrierearmen Altenwohnungen oder alternativen Wohnformen beispielsweise in Form von Demenzwohngruppen stehen.“ Damit will die Genossenschaft der demografischen Entwicklung – die sich insbesondere in der Altersstruktur ihrer Mitglieder widerspiegelt — gerecht werden.

Vier Niedrigenergiehäuser mit 44 Wohnungen

Für das Neubauprojekt „In den Gärten“ liegt die Baugenehmigung inzwischen vor. Die Arbeiten selbst sollen im März 2018 beginnen und werden etwa 15 Monate dauern.

Auf dem eingefriedeten und begrünten Grundstück an der Halterner / Borkener Straße entstehen insgesamt vier Niedrigenergiehäuser mit besagten 44 Wohneinheiten. Die Zwei- bis Drei-Zimmerwohnungen bieten Wohnflächen von 53 bis 79 Quadratmetern.

Fußbodenheizung und Aufzüge

Zur Grundausstattung der Wohnungen gehören Fußbodenheizung, Oberböden, großzügige Balkone und Terrassengärten. „Alle Wohnungen sind über Aufzüge zu erreichen, so dass sowohl Ältere als auch Eltern mit Kleinkindern und Kinderwagen stufenlos zu ihrer Wohnung gelangen können“, sagt Anne Michael.

Auch Parkplatzprobleme gehörten dort künftig der Vergangenheit an: „Unter der Grünanlage befindet sich eine Tiefgarage, und im Außenbereich werden zusätzlich ausreichend Stellplätze für Fahrzeuge geschaffen.“

Abriss für Altenwohnungen im „Pankratiusviertel“

Neben dem Projekt „In den Gärten“ überplant die Osterfelder Genossenschaft derzeit ihre Wohnanlage an der Vikarie- / Kirchstraße in der Osterfelder Innenstadt. Im Zuge eines Architekten-Ideenwettbewerbs entstand dabei das Projekt „Pankratiusviertel“, das den Abriss der alten Häuser und die Schaffung von rund 35 – dringend benötigten – barrierefreien Altenwohnungen vorsieht und auch alternative Wohnformen wie Senioren-Wohngemeinschaften oder Demenzgruppen berücksichtigt.

Die betroffenen Mieter seien über das Bauvorhaben informiert und einige Wohnungen bereits leer gezogen worden, berichtet die Gewo. Mit dem Abriss der Häuser sei allerdings erst in zwei bis drei Jahren zu rechnen.

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