Charity-Konzert

Noa singt im Ebertbad - Wertige Klänge einer Weltbürgerin

Achinoam Nini alias Noa kehrt zurück nach Oberhausen: Am 10. Dezember singt die israelische Musikerin bei einem Benefizkonzert im Ebertbad. Durch den Jugendaustausch Multi lernte sie die Stadt schon als Kind kennen.

Achinoam Nini alias Noa kehrt zurück nach Oberhausen: Am 10. Dezember singt die israelische Musikerin bei einem Benefizkonzert im Ebertbad. Durch den Jugendaustausch Multi lernte sie die Stadt schon als Kind kennen.

Foto: Leder

OBERHAUSEN.   Achinoam Nini ist unter dem Namen Noa ein internationaler Star. Die Frau aus Israel verbindet viel mit Oberhausen. Nun singt sie im Ebertbad.

Oberhausen ist ihr ans Herz gewachsen. Achinoam Nini kehrt immer wieder zurück. Die unter dem Künstlernamen Noa bekannte Musikerin aus Israel feiert schon seit langer Zeit beachtliche internationale Erfolge. Nun wird sie am Montag, 10. Dezember, ab 20 Uhr das kleine, aber feine Ebertbad für ein besonderes Konzert besuchen.

Der Verein „Oberhausen hilft“ hat es erneut geschafft, die Sängerin in die Stadt zu holen, mit der sie so einiges verbindet. Schließlich handelt es sich wie in den Vorjahren um ein Charity-Kon­zert für Oberhausener Kinderprojekte. Darunter befindet sich das Kinderhospiz Möwennest und die Initiative Mittendrin. Zusätzlich wird mit den Einnahmen aus dem Konzert der Weltmusik ein Waisenhaus in der ukrainischen Partnerstadt Saporoshje unterstützt.

Eine enge Verbindung zu Oberhausen hat die ehemalige Austauschschülerin Achinoam Nini seit dem Jahr 1985. Damals war sie zum ersten Mal als 16-jährige mit der Jerusalemer „Boyer High School“ im Rahmen des Jugendaustausches zwischen Oberhausen und Jerusalem zu Gast. Im August nahm nun ihre 15-jährige Tochter Enea erstmals an der Multi-Jugendbegegnung in Oberhausen teil. Das hat Eindruck hinterlassen.

„Enea verliebte sich so sehr in den Multi-Ge­danken, dass sie ihre Mutter beim Konzert in Oberhausen begleiten und ihre Freunde aus Oberhausen wiedersehen wird“, schreibt André auf der Heiden, der erste Vorsitzende des Vereins „Oberhausen hilft“.

In Kooperation mit dem Büro für Interkultur, dem Personalrat der Stadtverwaltung Oberhausen, Terre des hommes und dem Ebertbad wird die bekannte Israelin bei ihrem Konzert ihre neuesten Werke vorstellen. Noa gilt als engagierte Frie­densbotschafterin. Die Songs handeln von der Verständigung der Kulturen. André auf der Heiden: „Ihre unermüdliche und mutige Arbeit für den Frieden und ihre vielen freiwilligen Einsätze weltweit haben ihr zahlreiche Auszeichnungen eingebracht.“

Wer die Musik von Noa noch nicht kennt, der kann sich auf vielfältige Klangwelten einstellen, die aus den Elementen Pop, Folk, Weltmusik, Jazz und Klassik bestehen. So arbeitete bereits mit Weltstars wie Quincy Jones, Sting und dem Jazzrock-Gitarrist Pat Metheny zusammen. Letzterer produzierte auch ihr erstes Album „Noa“, das 1994 auf den Markt kam. 1997 sang die 49-Jährige den Titelsong zu Roberto Benignis mit dem Oscar prämierten Kinofilm: „Das Leben ist schön“.

Zudem vertrat Noa ihr Land Israel beim Eurovision Song Contest 2009 ge­meinsam mit der palästinensischen Sängerin Mira Awad.

>>>EINTRITTSKARTEN FÜR DAS BENEFIZKONZERT

Wer Eintrittskarten für das Charity-Konzert von Noa im Ebertbad erwerben möchte, sollte nicht zu lange warten. Die beiden Kon­zerte in den vergangenen Jahren waren restlos ausverkauft.

Die Tickets für den Auftritt am 10. Dezember sind für 25 Euro beim Ebertbad am Ebertplatz 4 erhältlich. Außerdem gibt es einen Ticketshop im Internet auf der Seite www.ebertbad.de.

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