Jugend

Neues Programm der Jugend-Kunstschule in Oberhausen

Graffiti steht beim neuen Jugend-Kunstschulprogramm wieder mit auf dem Plan. Das Jugendheim könnte etwas Farbe vertragen.

Graffiti steht beim neuen Jugend-Kunstschulprogramm wieder mit auf dem Plan. Das Jugendheim könnte etwas Farbe vertragen.

Foto: Stadt

Oberhausen.  Ungewöhnliche Angebote in Oberhausen für Jugendliche

Mit der Eröffnungsfete des neuen Jugendzentrums „Place2Be“ an der Lothringer Straße in der Innenstadt am 8. April startet das Jugend-Kunstschul-Programm in die sechste Runde. „Mit neuen fantastischen Angeboten“, sagt Kulturdezernent Apostolos Tsalastras, „cool, trendy, hip.“ „Die Nachfrage ist bereits groß, aber es gibt immer noch die Chance, dabei zu sein“, betont Miriam Römer, die die Jugend-Kunstschule leitet.

„Wenn besonders viele Leute bei einem Kurs mitmachen wollen, richten wir halt noch einen zweiten ein.“ Das Programm enthält ausschließlich Kurse und Workshops, die Kindern und Jugendlichen zur Zeit besonders gefallen, Altersgruppe: zehn bis 18.

Yoga zur Entspannung und Slackline, Balancieren auf einem locker gespannten Seil, sind ebenso dabei wie Capoeira, die aus Brasilien stammende Mischung aus Akrobatik und Kampf, oder Hip-Hop, der Street-Dance aus New York, der seit Jahrzehnten auch bei uns junge Leute zu Bewegungskünstlern macht.

Äußerst beliebt und „in“ ist die Selfmade-Sparte und bietet die Chance, sich das eigene Longboard, ein Cajon, Percussion-Instrument aus Holz, oder auch ein Vogelhäuschen zu bauen, sich Klamotten zu nähen oder vegane Speisen und Smoothies zuzubereiten.

Beliebte Selfmade-Sparte

Nach wie vor hoch im Kurs steht die Musikabteilung mit Schlagzeug und Gitarrenkursen oder Band-Coaching. Neu ist Cross-Fit, eine Angelegenheit für Leute, die sich mal so richtig auspowern wollen. „Eine Mischung aus Military, Power-Training und Kung Fu-Übungen, bei der man richtig ins Schwitzen kommt“, sagt die Kunstschul-Leiterin.

„Wie hättest du’s denn gern“ ist eine Einladung an kreative junge Leute, in Oberhausen auf Motiv-Suche zu gehen und anschließend die Bilder umzugestalten, zum Beispiel durch Comics, Magazinbilder oder mit Farbe und Stiften. „Daraus soll eine Ausstellung entstehen“, sagt Miriam Römer. Die jungen Visionen für unsere Stadt würden ganz sicher auch Erwachsene interessieren.

Graffiti fehle nicht im Programm. „Da bietet das neue Jugendheim Sprühflächen. „Wer da mitmacht, kann also auch gleichzeitig etwas fürs Haus tun. Wir freuen uns natürlich nach wie vor, wenn uns Privatleute Sprühflächen anbieten“, sagt Miriam Römer.

Ob Kunstprojekt oder „Erwachsenenschreck“ – auch „Baumglotzer“ werden wieder entstehen. Weitere Chancen, sich künstlerisch zu betätigen bieten der Skulpturenbau aus Styropor oder aus Beton.

Markenzeichen des Angebots ist seine enorme Flexibilität. Die im Programm angegebenen Kurs- oder Workshopzeiten sind kein „Muss“ und können nach den Wünschen der Teilnehmer verändert werden.

Verantwortlich für das Angebot der Jugend-Kunst-Schule ist Miriam Römer, T. 0208-825-2967, E-Mail miriam.roemer@oberhausen.de. Sie nimmt Anregungen entgegen und erfüllt Wünsche.

Das Programm ist in Schulen verteilt worden und liegt auch in Einrichtungen wie Bibliotheken, Rathäusern sowie im neuen Jugendhaus „Place2Be“, Lothringer Straße 20, aus. Anmelden kann man sich online unter www.oberhausen.de/JugendKunstSchule.

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