Bistum Essen

Neuer Kirchensteuerrat im Bistum: Zwei Oberhausener dabei

Bei wichtigen finanziellen Entscheidungen bestimmt der Kirchensteuerrat des Bistums Essen mit.

Bei wichtigen finanziellen Entscheidungen bestimmt der Kirchensteuerrat des Bistums Essen mit.

Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool

Oberhausen.  Das Bistum Essen gründet einen neuen Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat. Künftig entscheiden auch zwei Oberhausener bei Immobiliengeschäften mit.

Dem neu gewählten Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat im Bistum Essen gehören auch zwei Oberhausener an. Sparkassen-Vorstand und Katholikenrats-Vorsitzender Thomas Gäng wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden des neuen Gremiums gewählt. Klaus Schulte, Wirtschaftsprüfer und Vorsitzender des Caritasrates in Oberhausen, ist ebenfalls Mitglied in dem Rat.

Der Kirchensteuerrat gilt als wichtigstes Gremium des Bistums für kirchliche Finanz- und Vermögensentscheidungen. Ihm gehören 25 Mitglieder an, mehrheitlich Laien aus den Kirchenvorständen des Ruhrbistums. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Vorsitzender ist Generalvikar Klaus Pfeffer.

Der Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat bestimmt bei größeren Immobiliengeschäften des Bistums mit. Er setzt den jährlichen Bistumshaushalt fest und stellt damit die Weichen für die Vermögensverwaltung. Die gewählten Laien sind ab sofort auch in wichtige Einzelfallentscheidungen der Vermögensverwaltung eingebunden, die zuvor ausschließlich in der Verantwortung hauptamtlicher Fachleute des Bistums lagen.

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