Teutoburger Straße

Neue Fahrbahnmarkierung in Oberhausen kommt nicht voran

Im vergangenen Oktober waren die Arbeiten zur Neumarkierung der Teutoburger Straße in vollem Gange. Im Winter wurden sie unterbrochen und bislang nicht mehr fortgesetzt.

Im vergangenen Oktober waren die Arbeiten zur Neumarkierung der Teutoburger Straße in vollem Gange. Im Winter wurden sie unterbrochen und bislang nicht mehr fortgesetzt.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Auf der Teutoburger Straße wird künftig mit halber Fahrzeugbreite auf dem alten Radweg geparkt. Nur die entsprechenden Markierungen fehlen noch.

Die Markierungsarbeiten auf der Teutoburger Straße in Oberhausen ruhen noch immer. Das hat die zuständige Beigeordnete Sabine Lauxen in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Osterfeld mitgeteilt. Nach der ursprünglichen Planung hätte die neue Markierung schon in den Herbstferien 2019 fertig sein sollen. Durchgehende Fahrradstreifen sollte die wichtige Verbindungsstraße von Sterkrade bis zur Stadtgrenze Bottrop erhalten.

Aber dann gab es Ende vergangenen Jahres heftigen Streit in der Bezirksvertretung Osterfeld darüber, ob die bis dahin aufgetragene Markierung überhaupt vorschriftsgemäß ist. Als Ursache für die Verzögerung nannte sie aber nicht diese politischen Gründe, sondern die Witterung.

„Wenn wir die Arbeiten bei Nässe fortgesetzt hätten, hätten wir die Gewährleistung durch den beauftragten Unternehmer gefährdet“, erklärte Lauxen, also die kostenlose nachträgliche Behebung von Mängeln. Im östlichen Abschnitt der Straße bis zur Stadtgrenze zu Bottrop sind die Streifen auch noch gar nicht aufgebracht worden.

Planungsausschuss des Rates ist zuständig

Schilder für das Hochbordparken sind nach Angaben von Lauxen aber in Arbeit und die alten Hinweisschilder auf das Parken in den neu markierten Parkstreifen nahezu komplett abmontiert. Die Bezirksvertretung hatte sich zu keiner eindeutigen Vorgehensweise durchringen können. Stattdessen wurde ihr die Zuständigkeit abgenommen mit dem Hinweis, bei der Teutoburger Straße handele es sich um eine Straße von gesamtstädtischer Bedeutung.

Lauxen bedauerte jetzt, dass die Bezirksvertreter auch über den weiteren Fortgang des Themas nicht mehr informiert wurden. Sie muss dazu immer noch angehört werden. Denn künftig wird der alte Radweg am Fahrbahnrand mit halber Fahrzeugbreite als Parkfläche zur Verfügung gestellt. Dadurch entsteht auf der Fahrbahn selbst genug Platz, um den teilweise fehlenden Sicherheitsabstand zwischen Parkstreifen und Fahrradstreifen berücksichtigen zu können. Er dient zum Schutz der Radler, wenn Autofahrer unachtsam einfach ihre Autotüren öffnen.

Angaben zur Dauer der Nacharbeiten und zum voraussichtlichen Termin der endgültigen Fertigstellung auf voller Länge der Straße konnte Lauxen den Bezirksvertretern nicht machen.

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