City Weihnacht

Neue Eislaufbahn für den Altmarkt funktioniert ohne Eis

Unterstützer und Macher der „City Weihnacht“: Michael Grundmann, Thomas Scheike, Pfarrer Vinzent Graw, Daniel Mühlenfeld, Holger Krenz, Heiko Kurzawa, Ramon Steggink, Stefanie Thönissen und Uwe Muth.

Unterstützer und Macher der „City Weihnacht“: Michael Grundmann, Thomas Scheike, Pfarrer Vinzent Graw, Daniel Mühlenfeld, Holger Krenz, Heiko Kurzawa, Ramon Steggink, Stefanie Thönissen und Uwe Muth.

Foto: Gerd Wallhorn

Oberhausen.   Schlittschuh-Spaß soll mehr Besucher zur neuen „City Weihnacht“ locken. Nach dem Abschied vom Weihnachtswald erweitern die Macher das Angebot.

Wer nach dem Abschied des Weihnachtswaldes auf dem Altmarkt zur Adventszeit ein Stillleben vermutet, sollte sich nicht aufs Glatteis führen lassen: Am Dienstag, 20. November, öffnen Glühweinbuden und Handwerksstände auf rund 3000 Quadratmetern und werden dabei von einer überarbeiteten Kulisse gerahmt. Die neu komponierte „City Weihnacht“ soll künftig deutlich mehr Besucher in eine stimmungsvolle Kulisse locken.

„Wir wollen die Verweildauer erhöhen“, sagt Uwe Muth, der das Konzert mit seiner Agentur „Sensitive Colours“ maßgeblich gestaltet. Durchweichten Rindenmulch soll es künftig nicht mehr geben. Dafür sollen neue Attraktionen die Besucherzahlen erhöhen.

Ein Hingucker ist dabei eine mehr als 300 Quadratmeter große Eislaufbahn, die um die Engelsstatue auf der Mitte des Altmarkts herumführt. „Ein bisschen soll es wirken, wie vor dem Rockefeller Center in Manhattan“, findet Muth ein weltmännisches Beispiel. „Manhattan ist ein Teil von New York. Und Oberhausen ist ein Teil des Ruhrgebiets.“

Für eine Riesentanne war nicht genügend Planungszeit

Der Clou an der neuen Eisfläche: Sie funktioniert ohne Eis. Die synthetische Oberfläche ist mit Teflon beschichtet. Optisch soll es gegenüber einer frostigen Eisbahn kaum Unterschiede geben. Dafür soll sie aber mit deutlich weniger Energie auskommen. Die Leihgebühr für die passenden Schlittschuhe sind im Laufpreis von 3 bis 5 Euro pro halber Stunde enthalten.

Ursprünglich wollten die Macher auch die markante Statue in einen gewaltigen Weihnachtsbaum verwandeln. Doch eine mit metallischen Gerüsten bestückte Riesentanne hätte eine anspruchsvolle Statik erfordert. „In der kurzen Planungszeit von vier Monaten ist das nicht zu machen,“ ergänzt City-Berater Michael Grundmann.

Krippenschau in der Herz-Jesu-Kirche

Dafür sieht der erfahrene Manager nun deutliche Stärken im frischen Konzept für den Altmarkt. „Wir wollen nicht mit dem Centro konkurrieren, sondern vor allem Familien erreichen.“ Mehr als 20 Buden rahmen den Spaß. Unter den Bäumen zur Stöckmannstraße werden die Buden in einer Allee-Formation angeordnet. Viele lokale Anbieter wie das Hostel Veritas und Rot-Weiß Oberhausen sind dabei. Auf die urige Almhütte des hiesigen Schaustellers Ronny Schütze muss auch keiner verzichten.

Insgesamt sehen die Macher das Angebot im Gegensatz zum Vorjahr deutlich erweitert, da die Buden nun auch zur Marktstraße anschließen. Zudem ist die Herz-Jesu-Kirche eingebunden. Eine interessante Krippenausstellung soll viele Besucher anlocken. Die Besonderheit: Propst Karl Wehling, der jüngst sein Diamantenes Priesterjubiläum feierte, hat viele der Holzfiguren selbst geschnitzt.

Ein wechselnd musikalisches Bühnenprogramm gibt es in Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule. Lokale Musikbands, wie die junge Pop-Gruppe Captain Disko, treten ebenfalls auf. Und ja: Es wird auch einige Tannen als schmückende Kulisse geben.

Eislauf-Disco feiert Comeback auf dem Altmarkt

In der Eislaufhalle Vonderort lockte früher die „Eislauf-Disco“ Nachtschwärmer an. Der Original-Discjockey von damals wird nun freitags bei der „City Weihnacht“ bis 22 Uhr auflegen.

Die „City Weihnacht“ wird am Dienstag, 20. November, um 17 Uhr eröffnet. Danach öffnet der Markt Sonntag bis Donnerstag von 12 bis 20 Uhr und Freitag und Samstag von 12 bis 22 Uhr.

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