Stadterneuerung

Neue Architekten beraten gratis Sterkrader Hauseigentümer

Haben guten Rat parat: Christian Wlost, Mouna Nasta und Petra Kerstan (Bildmitte, v. li.), eingerahmt von Simon Flick (li.) und Sven Wörmer vom Citymanagement.

Haben guten Rat parat: Christian Wlost, Mouna Nasta und Petra Kerstan (Bildmitte, v. li.), eingerahmt von Simon Flick (li.) und Sven Wörmer vom Citymanagement.

Foto: Frank Helling / Stadt Oberhausen

Oberhausen.  Energetisch sanieren, aber wie genau? Oft stehen Hausbesitzer recht ratlos da, wenn’s um diese Themen geht. Jetzt gibt’s Gratis-Rat in Sterkrade.

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Eigentümer von Wohngebäuden und Mischimmobilien mit gewerblichem Anteil können sich ab sofort im Stadtteilbüro Sterkrade an der Bahnhofstraße 42 (Eingang Gartenstraße) kostenlos von neuen Stadtteilarchitekten rundum beraten lassen. Antworten gibt es auf alle baulichen, energetischen, gestalterischen und finanziellen Fragen rund um die jeweilige Immobilie, wie Stadtsprecher Frank Helling in einer aktuellen Mitteilung berichtet.

Das bereits seit mehreren Jahren präsente Citymanagement im Stadtteilbüro Sterkrade an der Gartenstraße/Ecke Bahnhofstraße wird erstmals durch drei Architekten vom Büro „post, welters + partner“ aus Dortmund ergänzt: Petra Kerstan, Mouna Nasta und Christian Wlost. Zu ihren zentralen Aufgaben zählt die Betreuung und Beratung von Immobilieneigentümern im Zuge des Sterkrader Fassaden- und Hofprogramms. Die Stadt fördert über dieses Programm Aufwertungsmaßnahmen an Fassaden, wie Anstriche, ökologische Hofgestaltungen, Dachbegrünungen oder auch die Schaffung barrierefreier Ladeneingänge in den kommenden Jahren.

Dreier-Team ist im Wechsel präsent

Petra Kerstan, Mouna Nasta und Christian Wlost bieten im Wechsel montags von 12.30 bis 14.30 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 12 Uhr ihre offenen Sprechstunden im Stadtteilbüro an. Weitere Termine können vor oder nach den Sprechstunden vereinbart werden. Telefonisch erreichbar sind die Stadtteilarchitekten unter 63580601 oder per E-Mail an stadtteilarchitekten@stadtteilbuero-sterkrade.de. Ein Flyer zu dieser neuen Beratung stellt das Angebot und die Beratungsleistungen im Detail vor, inklusive Kontaktdaten. Das Infoblatt liegt im Stadtteilbüro Sterkrade und in vielen öffentlichen Einrichtungen aus. Weitere Informationen finden sich auch auf der Internetseite des Stadtteilbüros Sterkrade unter www.stadtteilbuero-sterkrade.de.

Die Stadt erläutert: „Voraussetzung für eine Förderung durch das attraktive Zuschussprogramm ist die Vor-Ort-Beratung der Sterkrader Stadtteilarchitekten, die bei Fragen zum Fassaden- und Hofprogramm sowie bei der Antragstellung behilflich sind. Bei gemeinsamen Ortsbegehungen können weitere Punkte geklärt werden, beispielsweise zur Bausubstanz, Sicherheit, Vermietbarkeit oder Sanierung von Bestandsimmobilien.“

Geeignete Materialien und die Farbgebung von neu zu gestaltenden Fassaden stünden im Mittelpunkt der Beratung, heißt es. Darüber hinaus unterstützen die Stadtteilarchitekten Antragsteller zum Fassaden- und Hofprogramm bei allen Formalitäten und geben Hilfestellungen beim Einholen von Angeboten.

Grundrissänderungen, Erweiterungen, Sanierungen

Die kostenlose Erstberatung wird aus Fördermitteln des Bundes und Landes sowie Eigenmitteln der Stadt Oberhausen finanziert. Sterkrader Immobilieneigentümer können auf diese Weise eine erste Einschätzung zu möglichen Sanierungsvorhaben erhalten, allerdings keine umfangreiche Planungsleistung. Die Architekten von „post, welters + partner“ sind bereits seit mehreren Jahren in der Altbausanierung und Fördermittelberatung tätig. Dabei liegen die Schwerpunkte auf baulichen, baurechtlichen und funktionalen Themen. Mit weiteren Förderchancen, etwa über die NRW.Bank oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), kennen sich die Sterkrader Stadtteilarchitekten ebenfalls bestens aus, ebenso haben sie Infos zu Asbest und Schimmel und deren Bekämpfung parat. Auch Grundrissänderungen, Erweiterungen, Sanierungen und deren voraussichtliche Kosten können gemeinsam besprochen und ein Fahrplan für die weiteren Maßnahmen aufgestellt werden.

Altengerechtes Wohnen, Barrierefreiheit und die behutsame Behandlung von denkmalgeschützten Objekten sind den Sterkrader Stadtteilarchitekten ein besonderes Anliegen. Da bei vielen Einzeleigentümern die finanziellen Spielräume oft eng und die Fachkenntnisse begrenzt seien, zielt die Beratung der Sterkrader Stadtteilarchitekten darauf ab, gerade ihnen eine Hilfestellung zu geben.

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