Projekt

Neubau direkt neben dem Förderturm der Zeche Osterfeld

Los geht’s: Oliver Mebus (Sparkasse), Oberbürgermeister Daniel Schranz , Investor Ingo Plaßmeier, Antje Knauf (OWT), Investor Dirk Buttler und Thomas Gäng (Sparkasse) auf dem Baugelände.

Los geht’s: Oliver Mebus (Sparkasse), Oberbürgermeister Daniel Schranz , Investor Ingo Plaßmeier, Antje Knauf (OWT), Investor Dirk Buttler und Thomas Gäng (Sparkasse) auf dem Baugelände.

Foto: Gerd Wallhorn / FFS

Oberhausen.  Ein weiterer Neubau entsteht am Olga-Park. Das zweigeschossige Gebäude wird zum doppelten Firmensitz und soll modernsten Bürokomfort bieten.

Sonnenschein und raschelnde Herbstblätter als Begleitmelodie: Unter blauem November-Himmel vollzog sich am Freitag auf dem Areal der ehemaligen Zeche Osterfeld der erste Spatenstich für ein bemerkenswertes Projekt: Direkt neben dem Förderturm der ehemaligen Zeche Osterfeld entsteht ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude.

1000 Quadratmeter Nutzfläche werden in diesem Haus zur Verfügung stehen. Unternehmer Ingo Plaßmeier und Dirk Karl Buttler, Geschäftsführender Gesellschafter der „buttler Rechtsanwaltsgesellschaft“, verwirklichen das Vorhaben gemeinsam und werden mit ihren beiden Unternehmen in das zweigeschossige Gebäude einziehen, das schon im Dezember 2020 fertiggestellt sein soll.

Das Unternehmen Plassmeier, das bereits zahlreiche Bauprojekte im Oberhausen verwirklicht hat, verlässt damit das markante Steigerhaus und zieht in den benachbarten Neubau um. Das Steigerhaus biete für die künftigen Anforderungen nicht mehr genügend Raum, erläutert Firmenchef Ingo Plaßmeier. Zudem wolle man den Mitarbeitern in dem neuen Gebäude ein zeitgemäßes Arbeitsklima bieten. Große Gemeinschaftsflächen, offene Küchen, Parkplätze für E-Autos oder auch eine Fahrradflotte – all das zählt zur Ausstattung.

„Positives Signal für Osterfeld“

Oberbürgermeister Daniel Schranz und die Sparkassen-Vorstände Oliver Mebus und Thomas Gäng begleiteten am Freitag den Spatenstich. Schranz wertet das Projekt als ein „weiteres positives Signal für Osterfeld“. Am Olga-Park werden derzeit zudem drei Wohnhäuser mit insgesamt 46 Wohnungen gebaut; für ein weiteres Bürogebäude mit dem Namen „Office Cube Olga“ soll noch in diesem Monat der Bauantrag bei der Stadtverwaltung eingereicht werden. Voraussichtlicher Baubeginn soll hier im April 2020 sein. Das gesamte Investitionsvolumen für die aktuellen und kommenden Bauprojekte an dem Standort schätzt Ingo Plaßmeier auf rund 20 Millionen Euro.

Frank Lichtenheld, Geschäftsführer der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung (OWT), sieht den gesamten Standort am Olga-Park auf gutem Weg: „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir sagen: Die Fläche ist komplett vermarktet.“ Man habe engagierte Investoren gewinnen können, die viele Millionen Euro ausgeben würden. „Hier entstehen rund um den ehemaligen Förderturm in den kommenden Monaten mehrere Tausend Quadratmeter modernster Bürofläche und attraktiver Wohnraum.“

Und auch in das frühere Trickfilmzentrum schräg gegenüber auf der anderen Seite der Vestischen Straße ist ja längst neues Leben eingezogen: Hier unterrichtet die NRW-Bauindustrie auf 8000 Quadratmetern 350 Auszubildende ihrer Branche. Es tut sich also mächtig was am nördlichen Rand der Osterfelder Innenstadt.

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