Radfahr-Boom

Nachfrage nach Leihrädern in Oberhausen verdoppelt sich

Die Metropolrad-Station am Oberhausener Hauptbahnhof im Jahre 2012.

Die Metropolrad-Station am Oberhausener Hauptbahnhof im Jahre 2012.

Foto: Christoph Wojtyczka

OBERHAUSEN.  Die Zahl ausgeliehener Fahrräder des Unternehmens Metropolrad steigt in Oberhausen deutlich. Ein neuer Service startet aber zunächst nur in Essen

Weil immer mehr Oberhausener mit dem Rad zur Arbeit oder in ihrer Freizeit fahren, steigen auch die Zahlen bei den Verleih-Rädern Metropolrad. Sie können an 21 Standorten im Stadtgebiet gemietet werden. Nach Angaben von Metropolrad-Betreiber Nextbike haben sich die Ausleihzahlen im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2017 verdoppelt.

Und dieser Erfolg setzt sich sogar fort: „Wenn ich mir den Februar 2018 und den des Jahres 2019 anschaue, liegen wir in diesem Jahr auch bei doppelt so vielen Ausleihen“, bilanziert Mareike Rauchhaus vom Verleiher Nextbike, der die Metropolräder in zehn Revierstädten - darunter Oberhausen - anbietet.

Mit neuem Serviceangebot

Aufgrund des Erfolgs dürfen sich Radler in Essen demnächst über einen neuen Service freuen: Sie müssen geliehene Räder nicht mehr unbedingt – so wie bisher – an festen Standorten abgeben. Vielmehr können sie diese an Straßen, vor dem Wohnhaus oder an der Arbeitsstelle abstellen. Gegen einen kleinen Aufpreis werden diese Drahtesel dann vom Verleiher eingesammelt. Ein GPS-System im Radschloss macht‘s möglich.

Für Oberhausen noch fraglich

Ob dieser Service nach Oberhausen kommt, ist allerdings ungewiss. „Wir reden mit allen beteiligten zehn Städten über die flexible Rückgabe. Der Fokus liegt jedoch erst einmal auf den Städten mit der höchsten Radanzahl und Nutzungsintensität“, erklärt Rauchhaus.

Die Verleihzahlen in Oberhausen befänden sich im Vergleich zu Städten wie Dortmund oder Essen immer noch auf einem niedrigeren Niveau, gibt die Nextbike-Sprecherin an.

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