Versuchter Mord

Messerangriff in Oberhausen: 57-Jähriger sitzt in U-Haft

Die Polizei konnte den vermeintlichen Angreifer schnell festnehmen.

Die Polizei konnte den vermeintlichen Angreifer schnell festnehmen.

Foto: Oliver Berg

Oberhausen.   Ein 57-Jähriger hat am Ostersamstag einen 48-Jährigen am Friedensplatz mit einem Messer schwer verletzt. Eine Mordkommission ermittelt.

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Die Polizei Oberhausen ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Wie die Polizei erst am Dienstag mitteilte, haben sich zwei Männer (48 und 57 Jahre alt) am Samstagnachmittag in einem Hausflur am Friedensplatz gestritten. Mehrere Zeugen beobachteten, wie der ältere den jüngeren Mann schlug und mit einem Messer auf ihn einstach. Der 48-Jährige rettete sich mit stark blutenden Wunden in eine Gaststätte am Friedensplatz.

Polizisten, die von der gegenüberliegender Wache herbeieilten, konnten den 57-Jährigen schnell in der nähe des Tatorts festnehmen. Ein Messer mit frischem Blut fanden die Beamten in einem nahe gelegenen Hinterhof.

Mordkommission klärt Hintergründe

Ein Polizeisprecher lobt die vielen Zeugen und Passanten, die sich um den Verletzten gekümmert haben. Ein Rettungswagen brachten ihn in ein Krankenhaus. Laut Polizei bestand keine Lebensgefahr.

Der vermeintliche Angreifer wurde zunächst ins Polizeigewahrsam gebracht. Die Staatsanwaltschaft Duisburg erwirkte dann einen Haftbefehl gegen ihn. Nun sitzt der 57-Jährige in Untersuchungshaft.

Ein Mordkommission klärt nun die Hintergründe der Tat. Es stehe noch nicht fest, worum es in dem Streit ging, ob sich die Männer kannten und in welcher Beziehung sie zueinander standen.

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