Politik

Oberhausener Bundestagsabgeordneter Kamann in neuer Partei

Der frühere AfD-Bundestagsabgeordnete Uwe Kamann ist der Kleinpartei Liberal-Konservative Reformer beigetreten. 2017 hat der Aachener im Wahlkreis Oberhausen/Dinslaken für den Bundestag kandidiert.,

Der frühere AfD-Bundestagsabgeordnete Uwe Kamann ist der Kleinpartei Liberal-Konservative Reformer beigetreten. 2017 hat der Aachener im Wahlkreis Oberhausen/Dinslaken für den Bundestag kandidiert.,

Foto: Foto: Kerstin Bögeholz / Funke Foto Services GmbH

Oberhausen.  Uwe Kamann, der frühere AfD-Bundestagsabgeordnete, ist nicht mehr parteilos. Er ist Mitglied der AfD-Abspaltung Liberal-Konservative Reformer.

Der Oberhausener Bundestagsabgeordnete Uwe Kamann (62), zuletzt parteilos, ist einer anderen Partei beigetreten. 2017 hat er für die Alternative für Deutschland (AfD) im Wahlkreis Oberhausen/Dinslaken für den Bundestag kandidiert.

Über die Liste der AfD wurde er auch ins Berliner Parlament gewählt. Ende 2018 hat er der AfD im Bundestag aber den Rücken zugekehrt und war seitdem unabhängig. Anfang September ist der frühere Osterfelder, der heute in Aachen lebt, der Kleinpartei Liberal-Konservative Reformer (LKR) beigetreten. Er hat ihr damit ein Bundestagsmandat verschafft.

Die LKR ist eine Abspaltung gemäßigterer Kräfte von der AfD. Ihr Gründer ist der AfD-Mitbegründer Bernd Lucke. Der hatte sich als Vorsitzender der AfD 2015 nicht mehr halten können und war daraufhin aus der Partei ausgetreten. An der Spitze der LKR stand er aber nur kurzzeitig.

Die LKR setzt inhaltlich auf die freie Marktwirtschaft, steht kritisch zur Europäischen Union und zum Euro. Sie grenzt sich klar von Feindschaft gegen Ausländer, Juden, Muslime und Homosexuelle sowie von politischem Extremismus ab.

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