Widerstand

Mann leistet Widerstand: Polizist in Oberhausen verletzt

Der Betrunkene lief auf über die Gleise.

Der Betrunkene lief auf über die Gleise.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.   Ein Betrunkener lief am Oberhausener Hauptbahnhof über die Gleise. In seiner Hosentasche fanden Bundespolizisten ein Cuttermesser.

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Nach dem Angriff eines 44-Jährigen am Oberhausener Hauptbahnhof ist ein Mitarbeiter der Bundespolizei vorerst dienstunfähig. Der Mann hatte sich am Montagabend, 1. April, gegen 21.30 Uhr laut Polizeibericht zunächst im Gleisbereich aufgehalten. Die Gleise 7 und 8 wurden zwischenzeitlich für den Zugverkehr gesperrt, weil Mitarbeiter der Deutschen Bahn den Mann aus den Gleisen holten.

Als die Bundespolizisten dann die Personalien des angetrunkenen Mannes aufnehmen wollten, begann der 44-Jährige die Beamten zu treten und zu schlagen. Die Polizisten brachten den Mann zur Wache.

Zwei Verfahren gegen den Tatverdächtigen

Auf dem Weg dorthin fasste er sich immer wieder in die Hosentasche, woraufhin die Polizisten ihn durchsuchten. Dabei fanden sie laut Polizei ein zugriffsbereites Cuttermesser, das die Beamten ihm abnahmen und sicherstellten.

Der 44-Jähriges leistete weiter Widerstand. Dabei verletzte sich einer der Bundespolizisten an der Schulter, so dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Er war vorerst nicht mehr dienstfähig. Der Angreifer wurde in Gewahrsam genommen, am nächsten Tag aber wieder entlassen.

Gegen ihn werden nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des unbefugten Aufenthalts in den Gleisen und ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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