Oberhausener Schulen

Kolleg-Schüler entwickeln Logo für die Schulberatungsstelle

Bei der Präsentation: (v.li.) Eva Schürig, Jan Beeking, Petra Kortas-Hartmann, Daria Schmidt, Gudrun Wermert-Heetderks, Lutz Wagner und Marisa Roth.

Foto: Herbert Höltgen

Bei der Präsentation: (v.li.) Eva Schürig, Jan Beeking, Petra Kortas-Hartmann, Daria Schmidt, Gudrun Wermert-Heetderks, Lutz Wagner und Marisa Roth. Foto: Herbert Höltgen

Oberhausen.   Im Bildungsgang Medientechnik am Kollwitz-Kolleg lernen Schüler möglichst praxisbezogen. Die Beratungsstelle freut sich so über ein neues Logo.

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Wer ein Logo für eine Firma oder Institution entwickelt, muss einiges beachten. Das Erkennungszeichen sollte nicht überladen sein. Es sollte skalierbar, also zu verkleinern oder zu vergrößern sein und damit auf verschiedenen Medien (Briefköpfen, Schildern, Internet-Plattform) funktionieren. „Es sollte den Kunden repräsentieren“, erläutert Eva Schürig, Fachlehrerin für Mediengestaltung am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg. Die Oberhausener Schule bietet den zweijährigen Bildungsgang Medientechnik an, in dem die Schüler nicht nur die allgemeine Fachhochschulreife, sondern auch berufliche Kenntnisse für den Bereich Mediengestaltung erwerben. Sie lernen eben zum Beispiel, Logos, Layouts, Grafiken zu gestalten.

Daria Schmidt, Sena Anar und Jan Beeking haben in diesen Tagen ihr Abschlusszeugnis erhalten. Ihr Wissen konnten sie gleich in für die Praxis anwenden. Die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Oberhausen wünschte sich nämlich ein Logo. Eine Werbeagentur damit zu beauftragen, gibt das städtische Budget nicht her. Petra Kortas-Hartmann, Leiterin der Beratungsstelle, kam auf die Idee, die Abteilung Medientechnik am Kolleg anzusprechen. Schulleiterin Gudrun Wermert-Heetderks und Abteilungsleiter Lutz Wagner freuten sich über die Gelegenheit, den Schülern eine praxisbezogene Aufgabe zu stellen.

Die Entwürfe von Daria, Sena und Jan kamen in die engere Auswahl. Entschieden haben sich Petra Kortas-Hartmann und ihre Kollegin Marisa Roth schließlich für die Idee der 17-jährigen Daria Schmidt: Sie hat zwei stilisierte Spielfiguren gestaltet, in blau und grün, eine groß, eine klein, um zu zeigen, dass das Angebot der Schulpsychologischen Beratungsstelle für Kinder und Eltern, für Schüler und Lehrer gedacht ist. „Wir waren begeistert von allen Entwürfen“, sagt Roth, „aber Darias hat uns am meisten überzeugt, das Logo wird unsere Arbeit repräsentieren“.

Daria freut sich über die Anerkennung. Die junge Frau will jetzt eine Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration machen. Jan Beeking möchte zunächst ein sechsmonatiges Praktikum in einer Werbeagentur absolvieren. Zusammen mit seinem Abschluss in Medientechnik könnte er damit an einer Fachhochschule studieren.

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