Fridays for Future

Klima-Protestler sind enttäuscht über Oberhausener Politiker

Nur eine symbolische Einladung? Die Aktivisten sind enttäuscht über den Umweltausschuss.

Nur eine symbolische Einladung? Die Aktivisten sind enttäuscht über den Umweltausschuss.

Foto: Jörg Schimmel

Oberhausen.   Die Schüler von „Fridays for Future“ hatten große Erwartungen an ihre Einladung in den Umweltausschuss. Doch nach zehn Minuten war Schluss.

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Mitglieder der Protestbewegung „Fridays for Future“ zeigen sich enttäuscht über den Verlauf der Umweltausschuss-Sitzung, zu der sie am vergangenen Donnerstag eingeladen waren.

Die Klima-Protestler durften erst am Ende der Sitzung sprechen. Den vier Delegierten der Oberhausener Gruppe wurde dabei eine Redezeit von etwa zehn Minuten eingeräumt. Die konnten sie gerade einmal dazu nutzen, sich vorzustellen, heißt es in einer Mitteilung der Klimaschützer.

Schüler kritisieren den Vorsitzenden Norbert Axt

Ein anschließender Austausch mit den Ausschussmitgliedern habe nicht stattgefunden. „Das war kein Gespräch und schon gar kein demokratischer Austausch“, sagt Jason Michalek (15) über die Sitzung.

Die Schüler kritisieren den Vorsitzenden des Umweltausschusses, Norbert Axt (Grüne), der die anschließende Fragerunde unterbunden und so den erhofften Dialog verhindert habe. „Die Einladung war rein symbolisch, ein wirkliches Interesse an uns bestand nicht“, sagt Mert Iyigül (18).

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