Nahverkehr

In Ferien keine Straßenbahn nach Sterkrade – Busse fahren

In den Sommerferien kann die Straßenbahn Sterkrade nicht anfahren.

In den Sommerferien kann die Straßenbahn Sterkrade nicht anfahren.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Straßenbahnfahrer aus und in Richtung Sterkrade müssen in den Sommerferien auf den Linienbus umsteigen.

Alle Straßenbahn-Passagiere müssen sich während der Sommerferien auf erhebliche Einschränkungen gefasst machen. Während der gesamten Ferien kann die Straßenbahn nicht bis zum Neumarkt in Sterkrade fahren. Die Linienbusse aus und in Richtung Sterkrade werden allerdings ohne jede Einschränkung auf der Trasse unterwegs sein, wie Stoag-Sprecherin Sabine Müller unterstreicht.

Der Hintergrund: Mit Beginn der Sommerferien am Montag, 15. Juli, werden auf der ÖPNV-Trasse in unterschiedlichen Bereichen Sanierungsarbeiten ausgeführt.

Brücke der ÖPNV-Trasse über die A 516 im Blickpunkt

Aufwendigste Maßnahme ist dabei die Sanierung der Übergangskonstruktion und der so genannten „Schienenauszugs-Vorrichtung“ an der ÖPNV-Brücke über die Autobahn 516.

Aus diesem Grund kann die Straßenbahn während der gesamten Sommerferien nicht bis zum Neumarkt durchfahren. Vom 15. Juli bis 14. August fährt die Straßenbahn lediglich im Abschnitt zwischen Mülheim und dem Olga-Park in Osterfeld. In den Tagen unmittelbar danach gibt es weitere Streckenverkürzungen: am 15. und 16. August nur bis/ab Luise-Albertz Halle. An diesen beiden Tagen wird ein Schienenersatzverkehr zwischen den Haltestellen Luise-Albertz-Halle und Hauptbahnhof eingerichtet. Vom 17. August bis 22. August verkehrt die Straßenbahn dann nur zwischen Mülheim und Oberhausen Hauptbahnhof.

Arbeiten während der Ferien auch an Bussteig 1

In den Sommerferien gibt es zudem noch eine weitere, einwöchige Baumaßnahme: Am Hauptbahnhof an Bussteig 1 (das ist die Fahrtrichtung Sterkrade) wird der Gussasphalt erneuert. Detaillierte Service-Hinweise für die Passagiere (geänderte Abfahrtpunkte etc.) wird die Stoag im Vorfeld dieser Maßnahme noch veröffentlichen, so Stoag-Sprecherin Sabine Müller.

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