Tierische Inventur

Im Tiergehege werden kleine und große Bewohner gezählt

Der kleine Ziesel muss im Winter erst mal ruhen und ist deshalb selten zu sehen.

Der kleine Ziesel muss im Winter erst mal ruhen und ist deshalb selten zu sehen.

Foto: OGM

Oberhausen.   Uhu, Ziesel, Schildkröte oder Ziege: Das Oberhausener Tiergehege hat alle Lebewesen in seinen Gehegen gezählt. 422 bevölkern den Kaisergarten.

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Auch im Tiergehege im Kaisergarten gibt es eine Inventur. Alle Tiere wurden gezählt: 422 sind es. Davon gehören 22 Spezies zu den Wildtierarten und 32 zu Haustierrassen. Zehn der Haustierrassen sind vom Aussterben bedroht.

Die größte Gruppe stellt mit 247 Tieren die der Säugetiere dar; 124 Vögel werden in 20 Arten oder Rassen gepflegt. Außerdem beherbergt das Tiergehege mit der Griechischen Schildkröte eine Reptilienart und drei Arten stammen aus den zoologischen Klassen der Fische und Krustentiere.

Doch noch einige weitere interessante Infos kamen zutage. Etwa, dass das älteste Tier eine Schildkröte von rund 50 Jahren ist oder das kleinste Tier ein Vertreter der Zwergmäuse mit etwa sechs Gramm Körpergewicht.

Am längsten, und zwar seit April 1994, lebt Uhu Bodo im Tiergehege. Am wenigsten zu sehen sind die Ziesel. Die im Tiergehege noch recht neue Tierart ruht sich fünf Monate lang im Winter aus. Auf der Beliebtheitsskala der Besucherinnen und Besucher stehen die Waschbären an erster Stelle.

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