Theater

Im Theater gibt’s den Sommernachtstraum statt „FlediMan“

Beispiel einer Musiktheater-Inszenierung von Paul-Georg Dittrich: „I.th.Ak.A“ (also Odysseus’ Heimatinsel Ithaka) von Samuel Penderbayne an der Hamburger Staatsoper.

Beispiel einer Musiktheater-Inszenierung von Paul-Georg Dittrich: „I.th.Ak.A“ (also Odysseus’ Heimatinsel Ithaka) von Samuel Penderbayne an der Hamburger Staatsoper.

Foto: Jörg Landsberg

oberhausen.   Für die letzte Premiere der Spielzeit im Großen Haus ersetzt Paul-Georg Dittrich als Shooting-Star des Regiefachs die angekündigte „Heldenrevue“.

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Das Theater Oberhausen bringt als letzte Premiere der Spielzeit im Großen Haus am Freitag, 24. Mai, William Shakespeares „Sommernachtstraum“ auf die Bühne. Die elisabethanische Komödie ersetzt die als „Heldenrevue“ angekündigte Produktion „FlediMan oder die Jungs von der Zeche“. Die Münchnerin Nora Abdel-Maksoud sollte diese Inszenierung als Autorin und Regisseurin übernehmen.

Am Oberhausener Theater inszeniert nun Paul-Georg Dittrich als Shooting-Star im Regiefach den „Sommernachtstraum“: Die Komödie soll als abenteuerliche Reise mit einer spektakulären Bruchlandung auf dem Ebertplatz beginnen, dann ins Theater und auf die Große Bühne führen und wieder draußen im Dämmerlicht des Abends enden.

Bei William Shakespeares kommt die Liebe unter jungen Athenern und alterslosen Elfen als wilder Traum im Zauberwald daher: Ein Herrscherpaar zofft sich, in der Elfenwelt sieht es nicht besser aus, die Jungen lieben immer falsch. Docheine magische Beschwörung hilft.

Das berühmteste Theater im Theater

Alle heiraten daraufhin die Richtigen und die Handwerker führen endlich das berühmteste „Theater im Theater“ der Weltliteratur auf: „Die komische Tragödie von Pyramus und Thisbe, seinem Lieb“. Niemand spielt schöner Löwe, Mond, Wand.

Und wenn es nicht so ist? Wenn die Liebe sich dem „richtig“ entzieht und dementsprechend auch nicht von Handwerkern „gerichtet“ werden kann? Und was passiert nach dem Happy End? Da sind noch einige Jahre zu schaffen.

Der 37-jährige Regisseur Paul-Georg Dittrich machte sich einen Namen mit Arbeiten an der Schnittstelle von Musik- und Sprechtheater für die Staatsoper Hamburg, die Schauspielhäuser Frankfurt und Wien und Kampnagel in Hamburg. Neben dem poetischen Geschichtenerzählen weiß Dittrich neue Medien fantasievoll einzusetzen. Seine besten Regie-Arbeiten wurden für den deutschen Theaterpreis „Faust“ nominiert und zum Theatertreffen NRW eingeladen.

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