Sammelaktion

Herdenhilfe: Oberhausener Kaufleute unterstützen Frauenhaus

Axel Schmiemann, Vorsitzender des CityO-Managements, wirbt für die Spendenaktion fürs Frauenhaus.

Axel Schmiemann, Vorsitzender des CityO-Managements, wirbt für die Spendenaktion fürs Frauenhaus.

Foto: CityO-Management

Oberhausen.  Das City-Management in Oberhausen hat eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um das Frauenhaus finanziell zu unterstützen. Es gibt bereits Erfolge.

Dass gemeinsame Hilfe häufig einen wirkungsvolleren Effekt erzielen kann, dürfte nicht erst seit der Corona-Zeit klar sein. Darum möchte das CityO-Management nun dem hiesigen Frauenhaus durch eine Crowdfunding-Aktion helfen – und dabei gibt es schon sichtbare Erfolge.

Beim Crowdfunding, eine Schwarm- oder Gruppenfinanzierung, leisten möglichst viele Spender einen Beitrag, um ein größeres Ziel zu erreichen. „Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Während man zurzeit von einer risikoreichen Herdenimmunität spricht, setzen wir auf die Herdenunterstützung“, sagt Axel Schmiemann, Vorsitzender des CityO-Management.

Spenden über Plattform im Internet

Die Interessenvereinigung von Bürgern und Unternehmern, hat die Aktion bereits am 9. April auf den Weg gebracht. Dabei nutzen die Initiatoren die EVO-Plattform „Oberhausen-Crowd“, die Aktion ist unter der Internet-Adresse www.oberhausen-crowd.de/frauenhaus abrufbar. Dort können Einzelspender ihren Beitrag ergänzen – und außerdem sehen, welcher Betrag bereits zusammengekommen ist.

Schon jetzt sieht es gut aus. Das anvisierte Ziel von 5000 Euro ist durch rund 50 Spender beinah aufgebracht worden. Diese Summe muss allerdings bis zum Stichtag auch erreicht werden, sonst erhalten alle bisherigen Unterstützer ihr Geld zurück. Bis zum Donnerstag, 7. Mai, darf darum weiter gespendet werden, auch über die Zielsumme hinaus.

Geld für Ausstattung und Schutzausrüstung

Wir greifen das Motto des Oberhausener Frauenhauses ‚Immer für einander da‘ auf und unterstützen das Frauenhaus, das in dieser Krisenzeit in schweres Fahrwasser geraten ist“, erklärt Schmiemann die Beweggründe. Das Frauenhaus möchte die Spende in die Ausstattung der Einrichtungen investieren. Außerdem soll das Material zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen bezahlt werden – wie Desinfektionsmittel und Schutzausrüstung.

Die Energieversorgung Oberhausen (EVO) möchte jede 10 Euro Spende mit einem zusätzlichen Betrag von 5 Euro aufstocken. Das Geld stammt aus einem Sondertopf mit 5000 Euro, der für die Aktion „Oberhausen-Crowd gegen Corona“ befüllt wurde.

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