Kanalbau

Heiderhöfen bleibt bis mindestens Herbst 2020 eine Baustelle

Die Anwohner der Straße Heiderhöfen sind leiderprobt, Baustellen sind dort keine Seltenheit – wie dieses Foto von Dezember 2017 zeigt.

Die Anwohner der Straße Heiderhöfen sind leiderprobt, Baustellen sind dort keine Seltenheit – wie dieses Foto von Dezember 2017 zeigt.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Anwohnern in Alstaden steht die nächste Dauerbaustelle samt Straßensperrung ins Haus. Busse müssen umgeleitet werden, ein Haltepunkt entfällt.

Die Straße Heiderhöfen wird ab Montag, 14. Oktober, voll gesperrt – und das für die Dauer von voraussichtlich einem Jahr. Grund sind Kanalbauarbeiten, die die zuständigen Wirtschaftsbetriebe (WBO) dort durchführen müssen.

Betroffen ist der Bereich zwischen Bebelstraße und Lickenberg. Ein Durchgangsverkehr ist ab Montag nicht mehr möglich, die Straße ist bis zur Baustelle, die als Wanderbaustelle eingerichtet wird, jedoch als Sackgasse weiter befahrbar. Für Autofahrer richtet die Stadt eine Umleitung über die Straße Flockenfeld ein. Verkehrsteilnehmer sollen den Bereich möglichst weiträumig umfahren.

SB 92 fährt eine Umleitung

Betroffen ist auch die Buslinie SB 92. In beiden Fahrtrichtungen kommt es zu Einschränkungen für die Fahrgäste: Die Busse nehmen ab Montag den Linienweg über Rehmer, Bebelstraße, Flockenfeld bis hin zum Fröbelplatz. Die Haltestelle Amboßstraße entfällt, die Haltestelle Lickenberg wird zum Flockenfeld in Höhe des Friedhofes verlegt.

Anwohner der Straße Heiderhöfen sind leiderprobt, seit Jahren wechselt sich eine Baustelle mit der nächsten ab. Bereits im Oktober 2018 diskutierte darüber auch die zuständige Bezirksvertretung Alt-Oberhausen. Geplant war ursprünglich, dass der jetzige erste Bauabschnitt zwischen Bebelstraße und Lickenberg bis Herbst 2019 fertiggestellt ist. Stadt und WBO hinken dem Zeitplan also ein ganzes Jahr hinterher.

Schlechtes Wetter verzögerte die Arbeiten

Das habe mehrere Gründe, erklärt WBO-Sprecher Jan Küppers auf Nachfrage. So mussten die Vorbereitungsarbeiten lange Zeit ruhen, weil die Witterung im vergangenen Winter ein Weiterarbeiten nicht zugelassen hätten. Zudem konnten im Anschluss die von einer Fremdfirma ausgeführten Arbeiten nicht sofort abgenommen werden; Nachbesserungen waren nötig.

Für die Straße sind umfangreiche Sanierungen vorgesehen: Kanalarbeiten, Neubau der Straße, einheitliche zwei Meter breite Gehwege, eine teilweise Verengung der Fahrbahn, um Raser abzuschrecken, Querungshilfen für Fußgänger, neue Grünflächen.

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